Brennende Autos und verbrannte Chancen

Brennende Autos und verbrannte Chancen

Anmerkung: Das hier ist ein Kommentar.


Das erste was einem einfällt, wenn man an  G20 zurückdenkt sind die allgegenwärtigen Eskalationen im Schanzenviertel und Straßenschlachten zwischen Polizisten und Linksextremen Demonstranten.

Aus ganz Europa sind Menschen angereist um in Hamburg zu demonstrieren, aber längst nicht alle davon sind gewalttätig. Abgesehen von all den Ausschreitungen gab es auch viele friedliche, kreative und medienwirksame Demonstrationen mit Botschaften an die Oberhäupter der 20 Staaten. Botschaften, Vorstellungen, Ideen, Ideale, Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft der G20. Menschen sind angereist, um ihre Ideen zu verbreiten, um Einfluss auf die Politik zu nehmen, und Aufmerksamkeit auf wichtige Themen wie den Klimawandel zu lenken. All das hätte etwas bewirken können, wären sie nicht von den Krawallen, Ausschreitungen und Straßenschlachten überschattet worden. Was die brutalen Krawallmacher nicht begreifen, ist dass sie zusammen mit Autos und Geschäften auch ihre Chancen, etwas zu verändern, verbrennen.
Denn niemand nimmt gewalttätige Demonstranten ernst, die Eigentum Unbeteiligter zerstören und Polizisten angreifen.

Der Kampf gegen den Kapitalismus & die Konsumgesellschaft? Also bitte, was hat man denn davon, eine Familie, die auf das Auto für alltägliche Dinge angewiesen ist, beträchtlichen Sachschaden zuzufügen und sie vor logistische Herausforderungen zu stellen? Welchem höheren Ziel dient das? Was hat die Allgemeinheit davon, wenn Asphalt erneuert werden muss, weil Autos darauf gebrannt haben und wenn Menschen sich nicht einmal mehr trauen, einkaufen zu gehen?

Die Bilder die man aus diesen Tagen & Nächten sieht erinnern nicht an Hamburg sondern schon fast an Bürgerkriegsszenarien.

Neben all den Autos, Brandsätzen und Mülltonnen haben die radikalen Demonstranten auch jegliche Chancen, gehört zu werden, verbrannt.

Well done.

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