Travel Diary Amerika – Tag 1

Um ehrlich zu sein ist heute nicht allzu viel passiert. Während ich diesen Post schreibe sitze ich noch im Flugzeug nach Philadelphia, das heißt ich habe noch keine Ahnung, wie die Einreise wird, ob ich einen netten Beamten bekomme oder ob bei der Behörde nicht doch jemand entscheidet, dass ich wieder zurückfliegen muss. Bis jetzt lief eigentlich alles glatt, beim Einchecken hat mir niemand seltsame Fragen gestellt, so wie es bei anderen Schülern der Fall war. Ein Beispiel:

„Haben Sie heute schon gefrühstückt?“

„Ja.“

„Was?“

„Cornflakes.“

„Oh, mit Milch oder mit Joghurt?“

Zum Glück ist das bei mir nicht passiert und ich bin auch ziemlich problemlos durch alle Sicherheitskontrollen gekommen. Allerdings kann ich nach bis jetzt 6 ½ Stunden Flugzeit sagen: Es ist verdammt langweilig. Ich habe mittlerweile den 3ten Film angesehen und habe jetzt endlich meinen Laptop ausgepackt, um doch noch irgendetwas produktives zu tun. Allerdings gestaltet sich das Ganze ohne Wlan etwas schwierig und dieser Post wird warscheinlich auch erst heute Abend online kommen, wenn ich bei meiner Gastfamilie angekommen bin. Zeichnen ist mit den winzigen Tischen auch nicht gerade einfach, fürs Schlafen habe ich zu viel Koffeein intus und andere Optionen habe ich abgesehen vom 4ten Film schauen nicht. Mal sehen, wie die Einreise sich gestalten wird, ihr lest es ja sowieso hier.


Jetzt, circa vier Stunden später bin ich endlich bei meiner Gastfamilie angekommen, und bin einfach nur noch wahnsinnig müde… Hier ist es gerade einmal 19:30 Uhr, während es in Deutschland schon 1:30 Uhr nachts ist… Das heißt ich glaube ich werde mich jetzt Umziehen und dann vermutlich einfach schlafen gehen.

Ihr hört dann morgen oder übermorgen von mir. 🙂

5 Tipps für einen produktiven Tagesablauf

Gestern war ich seit langem mal wieder auf Youtube unterwegs und habe dabei eine YouTuberin gefunden, die ihre “#BossBabe Routine” vorgestellt hat. Übersetzt: Tägliche Routine für erfolgreiche Frauen.
Gut, man kann mich jetzt noch nicht wirklich als “erfolgreich” bezeichnen, aber ich habe meine eigene Routine, um produktiv zu sein.

  1. Früh aufstehen. Es bringt dir rein gar nichts, wenn du den halben Tag verschläfst oder du so knapp vor der Schule/Arbeit aufstehst, dass du es nicht einmal mehr schaffst, zu frühstücken. Steh eine halbe Stunde eher auf, lass dir Zeit mit deiner Morgenroutine und wenn du noch Zeit hast lies entweder noch ein wenig (oder mach was anderes, was dir Spaß macht) oder bereite dich schon einmal vor.
  2. Einen Kalender oder ein BulletJournal führen. Kalender sind wahnsinnig sinnvoll, ich für meinen Teil habe erst letztes Jahr begonnen einen zu führen. Was aber fast noch sinnvoller ist, ist ein BulletJournal zu führen, da du dieses viel einfacher an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen kannst. Ich verwende meines mittlerweile jeden Tag um den Überblick darüber zu haben, was ich erledigt habe, was ich noch tun muss und was für Termine als nächstes anstehen.
  3. 10 min pro Tag aufräumen. Klingt erstmal nervig, hilft aber tatsächlich. Wenn man jeden Tag zehn Minuten seiner Zeit opfert, um aufzuräumen bleibt das Zimmer länger ordentlich und man ist nicht irgendwann gezwungen einen ganzen Tag mit Aufräumen zu verschwenden. Außerdem ist es angenehmer, in einer aufgeräumten Atmosphäre zu arbeiten.
  4. Einen ordentlichen Arbeitsplatz erschaffen und auch ordentlich halten. Ich habe lange Zeit nicht an meinem Schreibtisch gearbeitet, einfach weil dieser immer zugemüllt war und ich es einfach bequemer fand, mir meine Sachen zu schnappen und entweder auf dem Teppich oder im Bett zu lernen. Nachdem ich allerdings ziemliche Rückenschmerzen bekommen habe, musste ich mich zwangsläufig umgewöhnen und sitze jetzt meist am Schreibtisch. Wichtig ist dabei, dass all die Dinge, die du regelmäßig brauchst, einfach zu erreichen sind, der Schreibtisch aber trotzdem klar strukturiert und ordentlich bleibt. Alles, was irgendwie lose herumliegt ist nur eine unnötige Ablenkung. (Das ist übrigens etwas, dass ich während meiner Minimalismus-Challenge gelernt habe, da ich nun versuche mit so wenig Dingen wie möglich auszukommen.)
  5. Regelmäßiger Sport. Ob du nun jeden Tag ein Workout machst oder alle zwei Tage Joggen gehst ist dabei letztlich egal. Wichtig ist, dass es ein Sport ist, denn du gut in deinen Alltag integrieren kannst und der dir auch Spaß macht. Sport ist wichtig um gesund zu bleiben und mir persönlich geht es immer besser, wenn ich Laufen war. Es macht mich wacher und fit für den Tag während es mir gleichzeitig ein gutes Gefühl gibt, weil ich schon etwas geschafft habe. Meistens gehe ich vor der Schule laufen und habe danach noch gut eine halbe Stunde Zeit in der ich bequem meine Sachen packen oder noch einmal Stoff wiederholen kann.

Das waren fünf meiner Tipps, um jeden Tag produktiv nutzen zu können, ich hoffe einfach, euch gefällt dieses Format auch wenn das eher weniger mit dem zu tun hat, was ich normalerweise mache. Schreibt mir doch einfach mal in die Kommentare, ob ihr noch mehr solche Posts haben möchtet oder vielleicht doch etwas anderes. Und wenn ihr noch weitere Tipps habt, schreibt es mir doch auch einfach, ich bin wirklich neugierig, wie andere das so machen! 🙂

Minimalismus-Challenge – Der letzte Tag!

Heute stand unter dem Motto “Mach den ersten Schritt, etwas neues zu lernen.”
(Hier geht’s übrigens zur gesamten 10 Tage Minimalismus-Challenge)

Ich habe wirklich lange überlegt, was ich denn nun lernen könnte… Eine Website programmieren? Da habe ich den Anfang doch schon vor einem Jahr gemacht… Eine neue Zeichentechnik? Irgendwie langweilig. Ein neues Lied auf dem Klavier? Zählt nicht wirklich als neue Fähigkeit.
Schließlich habe ich beschlossen, den heutigen Tag als ersten Schritt zum Erreichen eines Zieles zu nehmen. In meinem Tag: Der gut trainierte Bauch. Nein, ich will nicht abnehmen/bin mit meiner Figur unzufrieden, ich merke nur beim Klettern & Bouldern sehr oft, dass mir da Kraft abgeht. Abgesehen davon finde ich es einfach schön.

Gesagt, getan, ein für mich passendes Workout gefunden und eine halbe Stunde und viele schmerzende Muskeln später bin ich nun überaus glücklich mit mir selbst, dass ich endlich die Motivation gefunden habe, dieses Ziel in Anspruch zu nehmen.

Aber in diesem Post soll es ja nicht nur um meine schmerzenden Bauchmuskeln gehen sondern eher darum, was ich aus diesen zehn Tagen mitgenommen habe.

  1. Minimalismus geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein langsamer Prozess und man muss sich erst einmal umgewöhnen.
  2. Weniger zu kaufen entspannt ungemein. Was ich diese Woche gekauft habe? Lebensmittel und ich war zwei Mal mit Freunden in meinem Lieblingscafé.
  3. Minimalistisch zu leben heißt nicht, nichts zu kaufen. Ich überlege nun schon länger, mir nicht doch ein MacBook Pro zu kaufen und habe beschlossen, dass ich mir dieses zulege, wenn ich es immer noch möchte, wenn ich in drei Wochen aus Amerika zurückkomme. Minimalismus heißt, sich auf wenige, wichtige Dinge zu beschränken und keine unnützen Dinge zu kaufen.
  4. Jeder Mensch sollte sich Zeit für sich selbst nehmen. Man sollte jeden Tag mindestens eine halbe Stunde für die Dinge, die einem Spaß machen einplanen. Die müssen nicht einmal einen Sinn besitzen, sondern einfach der Seele gut tun.
  5. Singletasking ist manchmal besser als Multitasking.
  6. Ein aufgeräumtes Zimmer & Arbeitsplatz steigert die Produktivität. Wenn überall kleine Dinge wie Dekoartikel herumstehen ist es sehr einfach, abgelenkt zu werden. Freie, glatte Flächen und ein gut strukturierter Arbeitsplatz machen es sehr viel einfacher, seine Arbeit konzentriert zu erledigen.

Ich habe beschlossen, diesen minimalistischen Lebensstil auch weiter in meinen Alltag zu integrieren, soweit es zu meinen anderen Lebensumständen passt und euch darüber hier auf dem Laufenden halten. Auf diese Challenge habe ich sehr positives Feedback bekommen und ich würde mich über den ein oder anderen Kommentar freuen und schaue auch gerne mal bei euch vorbei. 🙂

Minimalismus-Challenge – Tag 9

Ziel für heute: Sortiere einen Schrank aus

(Hier gibt’s übrigens die gesamte Challenge für alle, die mitmachen wollen)

Was ich heute aussortiert habe: Meinen Teil des Badezimmerschrankes und meinen Kleiderschrank.

Der Teil meines Makeups, den ich nicht jeden Tag benutze ist jetzt in eine extra Tasche gewandert und der Inhalt meines Faches ist jetzt recht überschaubar. Der Kleiderschrank sieht jetzt wieder wunderbar ordentlich aus und immerhin habe ich jetzt einen Überblick darüber, was sich darin befindet.

Was ich bemerkt habe: Ich besitze viel zu viele Sachen von denen ich vielleicht ein Drittel wirklich benutze/trage. Logische Schlussfolgerung? Besitztum verkleinern, was ich heute zumindest ein bisschen getan habe. Wir alle besitzen so viele Dinge, müssen was Klamotten angeht immer im Trend sein und haben deswegen nach zwei Jahren Dinge, die wir nicht mehr anziehen können weil sie “so was von out” sind. Wie wäre es damit, nicht jedem Trend hinterherzulaufen sondern seinen eigenen Stil zu finden und diesem treu zu bleiben? Spart Zeit und Geld und sorgt dafür, dass wir ein bisschen individueller werden. Denn was bringt es uns denn, wenn wir alle mit den gleichen High-Waist Jeans und Croptops herumlaufen? Klamotten sind eine Möglichkeit, etwas von deinem Charakter nach außen zu zeigen, zu zeigen was für Menschen wir sind. Aber die Notwendigkeit, immer im Trend zu sein, immer die neuesten Dinge zu benutzen sorgt dafür, dass wir im Endeffekt doch alle gleich aussehen.

Wäre es denn so schlimm, Klamotten länger als 1 1/2 Jahre anzuziehen? Nicht nur, dass wir unseren Geldbeuteln damit etwas Gutes tun würden, sondern auch dem Planeten. Die Produktion von nur einer Jeans verschlingt unfassbare 8000 Liter Wasser da Baumwollanbau und  – färbung sehr viel Wasser benötigen. Abgesehen davon hilft eine kleinere Auswahl auch dabei, morgens die Entscheidung zu treffen, was wir denn heute anziehen möchten. In Zukunft werde ich also mehrmals darüber nachdenken, was für Klamotten und Kosmetikartikel ich kaufe.

Habt noch einen schönen Tag und seht euch doch den Inhalt eures Kleiderschrankes mal genauer an. 🙂

Blogger-Checkliste

Nachdem ich mittlerweile doch schon zumindest ein bisschen Erfahrung mit dem Bloggen gemacht habe dachte ich mir, ich teile mal meine Checkliste, die ich vor jedem Veröffentlichen eines Beitrages durchgehe, mit euch.
(Feedback, Erweiterungsvorschläge oder weitere Tipps würden mich freuen, schreibt es einfach in die Kommentare 🙂 )

  1. Passt der Titel zum Inhalt?
  2. Kommen die Schlagwörter im Text vor/beschreiben den Inhalt?
  3. Gibt es eine Möglichkeit, den Post mit einem Bild schöner zu gestalten?
  4. Auf Rechtschreibfehler korrigiert?
  5. Passt dieser Post eigentlich zu meiner Community?
  6. Würde ich diesen Beitrag lesen, wenn ich zufällig darüberstolpern würde?

Ich hoffe ich konnte euch damit ein bisschen helfen, falls ihr zufällig selbst Blogger seid. 🙂

Minimalismus-Challenge – Tag 5

Ziel für heute: Tu was mit deinen Händen.

(Hier gibt’s übrigens die gesamte Challenge für alle, die mitmachen wollen.)

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass es am sinnvollsten ist, solche Ziele durchzusetzen, wenn mein Handy irgendwo ganz weit weg ist. Deswegen lag mein Handy für die Zeit, in der ich mich um mein Zimmer und meine Blumen gekümmert habe in einer Schublade. War auch sinnvoll, denn nur so konnte ich mich völlig auf die Tätigkeit konzentrieren, die ich ausführte und gleichzeitig der wunderbar kratzigen Stimme von Cohen zuhören, dessen Schallplatte im Hintergrund lief.

Das Resultat des Tages:

  1. Mehrere Kakteenstacheln in meinen Händen
  2. Gesunde Kakteen in neuen Töpfen
  3. Eine Erkenntnis

Ich glaube für Punkt 1 &2 interessiert ihr euch nur bedingt, allerdings könnt ihr meiner Erkenntnis vielleicht ja zustimmen.

*Trommelwirbel*

Singletasking tut gut.
Wir sind es so gewohnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen.
Vielleicht den Artikel zu schreiben und nebenbei auf WhatsApp noch ein paar Freunden schreiben oder den Instagram-Feed zu sichten.
Vielleicht ist es auch, gleichzeitig noch mit jemandem zu skypen um neue Termine zu vereinbaren oder wichtige Dinge zu besprechen.
Vielleicht aber auch das Fernsehen, während man nebenbei an seinem Handy sitzt.
Vielleicht auch das Frühstücken, nebenbei kurz die E-Mails checken, damit man auch ja auf dem Laufenden ist.

Der Punkt ist nur, das ist wahnsinnig anstrengend und tut uns nicht wirklich gut. Beim Parallelen Multitasking (man erledigt zwei Aufgaben mit gleicher Wichtigkeit zu selben Zeit, beispielsweise eine Nachricht schreiben und gleichzeitig einem Freund zuhören) wird das Gehirn überlastet was unweigerlich dazu führt, dass man die eine Tätigkeit schlechter ausführt als die andere. Gleichzeitig werden wir langsamer und machen häufiger Fehler als wenn wir uns einfach konzentriert und ohne Ablenkung einer Sache widmen.

Was ich also für die Zukunft gelernt habe: Wenn ich Dinge erledigen möchte wandert mein Handy in die Schublade, bis die Aufgabe erledigt ist. Ich werde Essen, ohne auf mein Handy zu sehen. Ich werde einfach ein wenig mehr Singletasking in meinen Alltag integrieren.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob das wirklich etwas bringt und wie dieses Experiment so läuft. 🙂

Habt einen wunderschönen Tag.

P.S.: Da ich diese Community gerne ein wenig aktiver werden lassen würde habe ich mir folgendes ausgedacht: Du hast auch einen Blog oder irgendein anderes SocialMedia Profil? Schreib doch einfach einen Kommentar mit deinem Namen und ich schaue mir das ganze Mal an. 🙂 Ich würde auch wahnsinnig gerne mal mit einem anderen Blogger zusammenarbeiten, also melde dich!

 

 

 

Es ist an der Zeit, sich wieder über Politik aufzuregen.

Nein, dieses Mal nicht über die CDU, sondern (wie sollte es auch anders sein) über die AfD.

Ich bin wütend. Angewiedert. Traurig.

Die AfD ist gegen den Islam, auch weil sie die “deutschen Frauen beschützen” wollen. Ihr erinnert euch doch sicher an dieses AfD-Plakat:

https://i0.web.de/image/220/32458220,pd=2,f=content-xxl/wahlplakat-afd.jpg

Über dieses Plakat lässt sich streiten, ob es sexistisch oder beleidigend ist, oder sogar gegen geltende Gesetze verstößt. Ich persönlich finde es geschmacklos und sexistisch.  Yaay, sexualisierte Werbung, heiße deutsche Frauen gegen den bösen bösen Islam ist so bisschen die Message die ich hier rüberkommt. Die Gleichstellungsbeauftragte wollte dieses Plakat nun verbieten lassen, da es “sexistisch und fremdenfeindlich” sowie “eine Respektlosigkeit der muslimischen Kultur” gegenüber sei. Auch darüber lässt sich streiten. Das ist auch gar nicht der Punkt, der mich aufregt.

Das, was mich aufregt, ist die Art und Weise, wie über dieses Plakat und das geforderte Verbot diskutiert wird. Denn da lesen sich dann Kommentare wie “Die Gute Frau Thiel ist nur neidisch, dass sie keinen solchen Bikinibody hat” oder ähnliches.
Hier eine Auswahl:

Wann wurde es salonfähig, mit der Figur einer Politikerin ihre Argumente und Meinungen zu widerlegen? Seit wann ist es okay, jemanden nur wegen seines vielleicht nicht so perfekten Bikinibodys lächerlich zu machen und seine Anliegen zu ignorieren?

Die AfD und ihre Anhänger tun das aber ständig. Aber gleichzeitig sind sie Möchtegern-Feministen und wollen das “Recht jeder Frau, sich so zu kleiden wie sie will” verteidigen. Aber nur den bösen, bösen Muslimen gegenüber. Wenn es nicht darum geht, wird sofort jede Möglichkeit genutzt, um sexistische Kommentare von sich zu geben.

Ich denke, das nennt sich Doppelmoral.

Well done.

Minimalismus-Challenge – Tag 4

Ja, ich weißt, dieser Post kommt mit einem Tag Verspätung, es tut mir ganz doll leid… *zerknirscht guck*


Ziel für Heute: 10 min konzentriert Musik hören.
Hindernis: Kein Schlaf.

Wie ich auf diese grandiose Idee gekommen bin? Ich weiß es selbst nicht so genau, das hat sich einfach so ergeben… erst bin ich lange wach geblieben weil ich gezeichnet habe (ich habe entdeckt, was für geniale Dinge man anstellen kann, wenn man mit der richtigen App zeichnet… (mehr dazu gibt’s entweder auf meinem Instagram oder auch bald hier ;)) Dann war es schon 1:30 Uhr aber irgendwie hatte ich keine Lust, schon schlafen zu gehen also habe ich angefangen, JavaScript weiterzulernen, womit ich dann die nächsten zwei Stunden beschäftigt war… Danach habe ich dann mit meiner amerikanischen Austauschschülerin gefacetimed (wie auch immer man das konjugiert…) und dann war es schon der nächste Morgen. Ich war sehr versucht, ins Bett zu gehen und einfach den kompletten Tag zu verschlafen, aber diverse Termine haben mich davon abgehalten…

Deshalb habe/bin ich heute:
– um 7:00 Uhr morgens einkaufen gegangen
– Zimmer aufgeräumt & gesaugt
– das Fahrrad meiner Schwester repariert
– mein Bullet Journal weitergemacht
– zum Friseur gegangen
– mich mit Freunden getroffen
– Joggen gegangen

Das hier ist btw mein BulletJournal für Mittwoch

 

Das war schon recht produktiv für einen Ferientag, ich war also sehr stolz auf mich… Problem war nur: Das heutige Ziel für die Challenge war noch nicht erfüllt… Ich habe also, um halb zwölf, meine Kopfhörer herausgekramt, und das Album 19 von Adele angehört… Bin dabei halt dummerweise nach dem ersten Lied eingeschlafen, was auch der Grund für den Tag Verspätung ist…
(Hier geht’s übrigens zur gesamten Challenge)

Hoffe ihr seid mir nicht allzu böse. :/

Habt noch einen tollen Tag 🙂

Minimalismus-Challenge – Tag 3

Achja.. Tag 3… Das hätte eigentlich der “Ein Tag Offline” sein sollen… Ooops…

Es ist jetzt nicht so, als wäre ich wie normal an meinem Handy gehangen, der Punkt ist nur, dass ich leider nicht wie geplant den ganzen Tag offline bleiben konnte, weil eine Freundin, mit der ich mich treffen wollte bevor sie am Freitag nach Mannheim zieht, mir erst kurzfristig Bescheid sagen konnte, wann und ob wir uns treffen…

Deshalb hab ich mein Handy in mein Zimmer auf den Schreibtisch gelegt und habe einmal alle 2 Stunden nachgesehen, ob ich eine Nachricht von ihr bekommen hatte, habe den Rest aber ignoriert. Was auch ganz gut war, ich habe heute nämlich eine Stunde ohne Unterbrechung Klavier gespielt was ich schon ewig lange nicht mehr getan habe. Normalerweise hätte mein Handy irgendwann gesummt und ich hätte aufgehört zu üben, um zu antworten.. und das hätte sich im 5-Minuten-Takt wiederholt. Danach bin ich mit meiner Schwester zu Freunden gegangen und wir haben dort den Nachmittag verbracht. Ich habe selbst gemerkt, wie schwer es mir fiel, einfach mal irgendwo zu sitzen, und nicht auf mein Handy schauen zu dürfen während ich auf etwas wartete. Ich bin das einfach nicht mehr gewöhnt, beschäftigungslos zu sein, selbst wenn es nur für ein paar Minuten war…

Auch wenn ich heute nicht komplett offline war habe ich schon gemerkt, wie sehr mir das Ganze abging und wie viel Zeit ich normalerweise mit meinem Laptop oder meinem Handy verschwende… Wie auch immer, ich sollte jetzt ins Bett gehen, immerhin ist es für mich schon nach Mitternacht.

Gute Nacht oder Guten Morgen 🙂

Minimalismus-Challenge – Tag 2

Langeweile. Twitter. Schallplatten. Mein Skizzenbuch. Kaffeetrinken mit meinen Freunden. Digitales Zeichnen. Aufräumen.

Das alles sind Dinge, die meinen Tag heute geprägt haben, da ich kein Youtube, Fernsehen oder Serien schauen durfte. Gestern dachte ich mir noch so “Ja klar, kein Problem, das krieg ich hin, ist nicht allzu schwierig.” (Hier gehts übrigens für alle die mitmachen wollen zur gesamten Challenge.) Der Vormittag heute verging schon quälend langsam, vor allem weil ich erstmal alternative Musikquellen zu Youtube finden musste… Im Endeffekt habe ich mich dann für Spotify entschieden, was mangels Premiumabo aber irgendwann zu einer Qual für meine Ohren wurde weil die andauernden Werbeanzeigen extrem nervig waren…

Nachdem ich meine Ohren so nun ausreichend gefoltert hatte, schaltete ich das Radio ein und beschloss mich mal wieder ein bisschen auf Twitter herumzutreiben. Hat mir auch mega Spaß gemacht, hab’ mich mit ein paar AfDlern angelegt, einer davon hat mich dann sogar blockiert. (YASS, Goal Achieved!) Nachdem auch das irgendwann langweilig wurde, habe ich ein paar Dinge in Angriff genommen, die ich mir schon lange vorgenommen hatte, wie zum Beispiel meinen PC endlich neu aufzusetzen weil der schon ewig rumgezickt hatte. An dieser Stelle hätte ich normalerweise nach neuer Musik auf Youtube gesucht und wäre dann ewig dort hängen geblieben, sei es bei den Musikvideos oder bei irgendwelchen Youtubern. Stattdessen habe ich zu Schallplattenmusik (Auch das Radio wurde irgendwann nervtötend..) seit langer Zeit endlich wieder gezeichnet.
Als ich dann alle meine Ziele für heute erreicht hatte war mir extrem langweilig, deshalb bin ich spontan mit meinen Freunden in unser Lieblingscafè in der Stadt gegangen und habe mich dann ewig dort mit ihnen verratscht.
Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin habe ich mich voller Eifer in ein neues Projekt gestürzt: Digitales Zeichnen. Und damit werde ich vermutlich auch jetzt meine Nacht verbringen, weil es einfach mega viel Spaß macht. Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend / eine wunderschöne Nacht. 🙂

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Das hier ist übrigens mein erster Versuch. 😀