Minimalismus-Challenge – Tag 5

Ziel für heute: Tu was mit deinen Händen.

(Hier gibt’s übrigens die gesamte Challenge für alle, die mitmachen wollen.)

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass es am sinnvollsten ist, solche Ziele durchzusetzen, wenn mein Handy irgendwo ganz weit weg ist. Deswegen lag mein Handy für die Zeit, in der ich mich um mein Zimmer und meine Blumen gekümmert habe in einer Schublade. War auch sinnvoll, denn nur so konnte ich mich völlig auf die Tätigkeit konzentrieren, die ich ausführte und gleichzeitig der wunderbar kratzigen Stimme von Cohen zuhören, dessen Schallplatte im Hintergrund lief.

Das Resultat des Tages:

  1. Mehrere Kakteenstacheln in meinen Händen
  2. Gesunde Kakteen in neuen Töpfen
  3. Eine Erkenntnis

Ich glaube für Punkt 1 &2 interessiert ihr euch nur bedingt, allerdings könnt ihr meiner Erkenntnis vielleicht ja zustimmen.

*Trommelwirbel*

Singletasking tut gut.
Wir sind es so gewohnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen.
Vielleicht den Artikel zu schreiben und nebenbei auf WhatsApp noch ein paar Freunden schreiben oder den Instagram-Feed zu sichten.
Vielleicht ist es auch, gleichzeitig noch mit jemandem zu skypen um neue Termine zu vereinbaren oder wichtige Dinge zu besprechen.
Vielleicht aber auch das Fernsehen, während man nebenbei an seinem Handy sitzt.
Vielleicht auch das Frühstücken, nebenbei kurz die E-Mails checken, damit man auch ja auf dem Laufenden ist.

Der Punkt ist nur, das ist wahnsinnig anstrengend und tut uns nicht wirklich gut. Beim Parallelen Multitasking (man erledigt zwei Aufgaben mit gleicher Wichtigkeit zu selben Zeit, beispielsweise eine Nachricht schreiben und gleichzeitig einem Freund zuhören) wird das Gehirn überlastet was unweigerlich dazu führt, dass man die eine Tätigkeit schlechter ausführt als die andere. Gleichzeitig werden wir langsamer und machen häufiger Fehler als wenn wir uns einfach konzentriert und ohne Ablenkung einer Sache widmen.

Was ich also für die Zukunft gelernt habe: Wenn ich Dinge erledigen möchte wandert mein Handy in die Schublade, bis die Aufgabe erledigt ist. Ich werde Essen, ohne auf mein Handy zu sehen. Ich werde einfach ein wenig mehr Singletasking in meinen Alltag integrieren.

Ich halte euch auf dem Laufenden, ob das wirklich etwas bringt und wie dieses Experiment so läuft. 🙂

Habt einen wunderschönen Tag.

P.S.: Da ich diese Community gerne ein wenig aktiver werden lassen würde habe ich mir folgendes ausgedacht: Du hast auch einen Blog oder irgendein anderes SocialMedia Profil? Schreib doch einfach einen Kommentar mit deinem Namen und ich schaue mir das ganze Mal an. 🙂 Ich würde auch wahnsinnig gerne mal mit einem anderen Blogger zusammenarbeiten, also melde dich!

 

 

 

2 Replies to “Minimalismus-Challenge – Tag 5”

    1. Ja damit hast du vollkommen Recht.. ich habe während dieser Challenge gemerkt, wie erholsam es ist, einfach mal nur eine Sache zu erledigen anstatt immer zwei Dinge gleichzeitig zu machen… Es hilft einfach, die Dinge mal wieder bewusst wahrzunehmen.

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