Enttäuschung

Enttäuschung

Weiß gar nicht so richtig, womit ich anfangen soll.
In meinem Kopf ist alles so durcheinander, alles geht so schnell.
Gedankengänge rasen zu schnell vorbei, als dass ich sie greifen könnte.

Was mir auf der Seele liegt? – Das kommt darauf an, an welchem Tag du fragst.

Gerade vor allem die Diskussion über Feminismus und die schreckliche Gesprächskultur im Internet. Wenn jemand nicht meiner Meinung ist, okay.

Nicht okay, wenn ich deswegen beleidigt werde.

Als hässlich, neidisch auf gut aussehende, untervögelt.
Wenn mir gewünscht wird, dass ich vergewaltigt werde, wenn mir gesagt wird ich würde Männer hassen und müsse mal wieder richtig durchgevögelt werden.

Vor diesen letzten 24 Stunden hielt ich solche Beleidigungen immer für komplett absurd und ich konnte mir nicht vorstellen, dass es im Internet tatsächlich Menschen gibt, die solche menschenverachtenden Äußerungen von sich geben. Ich wurde eines besseren belehrt.

Ich bin schon lange Feministin, ich wusste, es gibt Diskriminierung gegenüber Frauen, habe auch schon sehr viel in dieser Hinsicht erlebt. Das habe ich mir aber nicht allzu sehr zu Herzen genommen, da ich es eher als Ansporn verwendet habe, um allen zu zeigen, wozu ich in der Lage bin. Aber mehr dazu in einem anderen Post.

Ich habe vor nicht einmal 20 Stunden den Beitrag Aus gegebenem Anlass veröffentlicht und ich habe noch nie zuvor so viel Hate und negative Reaktionen erhalten. Gleichzeitig diskutierte ich auf Twitter mit einem anderen Mann, der der Meinung ist, dass Diskriminierung gegen Frauen nicht real ist. Auch in diesem Zusammenhang habe ich mich beschimpfen lassen müssen, sowie in zahlreichen anderen Diskussionen.

Ich habe auf eine sehr unangenehme Art und Weise gelernt, dass Deutschland noch sehr viel zu tun hat, wenn es darum geht, Männern und Frauen die gleichen Rechte und vor allem den gleichen Respekt zuzusprechen. Ich bin nun doch eher unbekannt mit meinen knapp 60 Followern auf WordPress und irgendwas um die 100 auf Twitter, und dennoch hat mich die Anzahl und Stärke der Hatecomments überrascht. Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, wie das bei bekannteren Blogger*innen oder Youtuber*innen sein mag.

Als ich den Autor eines Kommentars, der mich als „untervögelt“ bezeichnete, darauf ansprach meinte er zum einen, dass ich mir das „nicht so zu Herzen nehmen solle“ und dass er „an die Leistungsgesellschaft glaube, da gäbe es Respekt nicht für lau und lulu“ – Ich wusste noch gar nicht, dass man sich das Recht, wie ein normaler Mensch behandelt zu werden, und nicht beleidigt zu werden, als erst erarbeiten muss.

Ich habe gelernt, was es heißt, Aktivistin zu sein. Es bedeutet, von fremden Menschen beleidigt zu werden und fast nur negatives Feedback zu erhalten. Es heißt aber manchmal auch, Menschen zum Umdenken zu bewegen.

Wenn es diese kleinen Momente des Triumphes nicht geben würde, wäre ich schon vor sehr langer Zeit verzweifelt. Leider überwiegt die negative Seite des Ganzen.

Als ich, als Frau, meine Meinung gesagt habe, hat ein eigentlich recht unkontroverser Beitrag für recht viele Reaktionen gesorgt. Und sofort gingen die frauenfeindlichen Kommentare los, denn Frau zu sein gibt anscheinend eine recht große Angriffsfläche.

Ich war immer der Überzeugung, dass Deutschland in Sachen Gleichberechtigung wirklich gut dabei ist, dass Frauen und Männer fast komplett gleichberechtigt sind. Aber diesen Eindruck muss ich nun revidieren, da man allein schon am Umgangston Frauen gegenüber merkt, dass viele Männer und auch Frauen andere Frauen nicht respektieren.

Warum ich mich über Sprache aufrege? Weil Sprache Macht besitzt. Sie beeinflusst unbewusst unser Denken, unser Verhalten. Wenn ich Frauen erzähle, sie sollen sich nicht so knapp anziehen, um nicht vergewaltigt zu werden, dann suggeriere ich damit gleichzeitig, dass es ihre eigene Schuld ist, wenn sie vergewaltigt wird. Wenn ich eine Frau, die sich für Frauenrechte einsetzt als „untervögelt, hässlich und verbittert“ bezeichne, dann ziehe ich sie damit ins lächerliche und behaupte, es gäbe keine hübschen Feministinnen in heterosexuellen Beziehungen. Well guess what, viele meiner Freundinnen sind erstens Feministinnen, zweitens unfassbar hübsch und drittens in einer Beziehung. Aber gerade im Internet spielt Logik keine allzu große Rolle, die meisten Diskussionen werden von verblendeten Ideologien geleitet. Es muss schön sein, in deiner Filterblase zu leben, in der alle Menschen nur deine Meinung haben. Was ich nicht verstehen kann, ist wie Menschen nicht einmal versuchen können, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und sich in andere hineinzuversetzen. Stattdessen wird sofort angefangen zu beleidigen, und das auch meist völlig unter der Gürtellinie.

Ich bin enttäuscht von dem Land, in dem ich lebe und von den Menschen, die mit mir darin leben.

32 Gedanken zu „Enttäuschung

  1. Hi,
    ich weiß nicht wie lange du schon online auftrittst und feministische Positionen vertrittst. Meine Erfahrung ist, sobald du das tust, kommen Antifeministen aus ihren Löchern und beleidigen, greifen an, unterstellen, projezieren und und mutmaßen, was die Platte hergibt. Man gewöhnt sich dran. Es ist deine Entscheidung, mit wem du dich auf eine Diskussion einlässt und wen du links liegen lässt. Meine Erfahrung: Diskussionen mit Antifeministen bringen nichts, da Beleidigungen dort an der Tagesordnung sind, sobald du eine eigene Meinung hast, die ihnen nicht gefällt. Hast du ja selbst gemerkt. Lass dich von diesem Mob nicht kleinreden und mach dein Ding. Und wer dir blöd kommt, den kannst du ignorieren. Wenn dir zu Hause jemand auf dein Sofa kackt, weil ihm die Farbe nicht gefällt, würdest du auch nicht anfangen mit ihm rumzudiskutieren, sondern ihn rausschmeißen, oder?

    1. „kommen Antifeministen aus ihren Löchern “

      Denn, das sollte klar gesagt werden: Ein Loch ist das natürliche Habitat von Anti-Feministen. Da gehören sie hin. Da kommen sie her.

      „Wenn dir zu Hause jemand auf dein Sofa kackt, “

      Merke: Es GIBT KEINE Argumente gegen Feminismus. Alle Äußerungen gegen den Feminismus sind aus der selben Kategorie wie Kacke.

    2. „Meine Erfahrung ist, sobald du das tust, kommen Antifeministen aus ihren Löchern und beleidigen, greifen an, unterstellen, projezieren und und mutmaßen, was die Platte hergibt.“

      Und Onyx ist das leuchtende Beispiel, dass Feministinnen sowas nie nicht machen würden.
      Ihr Blog ist vorbildlich als Forum objektiver und ergebnisoffener – auch konträrer – Diskussionen, ohne Anfeindungen und Pauschalisierungen.

      Ende der Märchenstunde.

      Persönliche Anfeindungen sind ärgerliche Begleiterscheinungen der Anonymität des Internets.
      Bezüglich menschlichen Verhaltens nichts Neues. Früher haben irgendwelche Falschverdrahteten in Telefonzellen gepinkelt, weil’s cool – und folgenlos – war.
      Heute geilen sie sich am Beleidigen und Bedrohen Unbekannter im Net auf.
      Bezeichnen wir das als „Heldentum der Feiglinge“.
      Es gab sie immer und es wird sie immer geben.

      Onyx hätte recht, wenn die Kommentare der Maskulisten wirklich nur verletzend und beleidigend wären. Aber – abgesehen vom geschmacklosen „untervögelt“ – kann ich keine solche substanzlosen Attacken erkennen.
      Vielmehr wurden die Widersprüche mit mehr oder weniger guten Quellen belegt. Das zeichnet eigentlich eine sachliche Diskussion aus und kein Hatspeech.

      Schau mal bei Onyx rein und lege diese Maßstäbe an ihren Blog an, dann urteile selbst.

    3. Ach guck, dat Ohnix hat ne mutmaßliche Eisenbahn gewittert und versucht instinktiv sofort aufzuspringen. #Aufkreisch! #metoo, metoo, ich auch und noch schlimmer ….
      ( gähn )
      Ist aber lustig, da ich mich auf Anne’s Blog in einem längeren Kommentar gerade u.a. auf sie und Kaffeekränchen bezogen hatte, als ob ich was geahnt hätte ….
      Ich zitiere einfach mal den entsprechenden Abschnitt:
      „Nun, ich ging zunächst mal rein gewohnheitsmäßig davon aus, daß hier mal wieder eine Meinfeministin aufkreuzte, um ein wenig mehr oder weniger erkennbaren (Troll-)Spaß zu haben. Habe sie also ( natürlich immer unter Vorbehalt ) als irgendwo zwischen Semikolen, Claudia Berlin und dem Kaffeekränzchen ( Onyx, Margret und Robin ) eingeordnet. Insofern war es logisch, ihr auch knallhart und auch humorvoll polemisch zu begegnen. Das müssen die Damen schon abkönnen, sie haben es sich selbst so asusgesucht und sind in dem Punkte kein Stück besser, eher im Gegenteil ( frozzeln bevorzugt ohne sachliche Grundlage herum ).“

      Na, Ohnix, schon die üblichen Verdächtigen ( s.o. ) angepiekst, hier mal etwas „Schützenhilfe“ zu leisten, hmmm?

  2. Hi,
    ich weiß nicht wie lange du schon online auftrittst und feministische Positionen vertrittst. Meine Erfahrung ist, sobald du das tust, kommen Antifeministen aus ihren Löchern und beleidigen, greifen an, unterstellen, projezieren und und mutmaßen, was die Platte hergibt. Man gewöhnt sich dran. Es ist deine Entscheidung, mit wem du dich auf eine Diskussion einlässt und wen du links liegen lässt. Meine Erfahrung: Diskussionen mit Antifeministen bringen nichts, da Beleidigungen dort an der Tagesordnung sind, sobald du eine eigene Meinung hast, die ihnen nicht gefällt. Hast du ja selbst gemerkt. Lass dich von diesem Mob nicht kleinreden und mach dein Ding. Und wer dir blöd kommt, den kannst du ignorieren. Wenn dir zu Hause jemand auf dein Sofa kackt, weil ihm die Farbe nicht gefällt, würdest du auch nicht anfangen mit ihm rumzudiskutieren, sondern ihn rausschmeißen, oder?

    1. „Meine Erfahrung ist, sobald du das tust, kommen Antifeministen aus ihren Löchern und beleidigen, greifen an, unterstellen, projezieren und und mutmaßen, was die Platte hergibt.“

      Und Onyx ist das leuchtende Beispiel, dass Feministinnen sowas nie nicht machen würden.
      Ihr Blog ist vorbildlich als Forum objektiver und ergebnisoffener – auch konträrer – Diskussionen, ohne Anfeindungen und Pauschalisierungen.

      Ende der Märchenstunde.

      Persönliche Anfeindungen sind ärgerliche Begleiterscheinungen der Anonymität des Internets.
      Bezüglich menschlichen Verhaltens nichts Neues. Früher haben irgendwelche Falschverdrahteten in Telefonzellen gepinkelt, weil’s cool – und folgenlos – war.
      Heute geilen sie sich am Beleidigen und Bedrohen Unbekannter im Net auf.
      Bezeichnen wir das als „Heldentum der Feiglinge“.
      Es gab sie immer und es wird sie immer geben.

      Onyx hätte recht, wenn die Kommentare der Maskulisten wirklich nur verletzend und beleidigend wären. Aber – abgesehen vom geschmacklosen „untervögelt“ – kann ich keine solche substanzlosen Attacken erkennen.
      Vielmehr wurden die Widersprüche mit mehr oder weniger guten Quellen belegt. Das zeichnet eigentlich eine sachliche Diskussion aus und kein Hatspeech.

      Schau mal bei Onyx rein und lege diese Maßstäbe an ihren Blog an, dann urteile selbst.

  3. Solches Verhalten ist alles andere als angenehm darum ist es wichtig es nicht an sich ran zu lassen oder noch besser von sich abprallen zu lassen. Mir hat man auch schon ziemlich grundlos den Tod gewünscht und deutlich gemacht man hätte gerne jemanden der dies auch umsetzt. Besonders bitter, das waren sogar Personen die völlig überzeugt waren zu den „Guten“ zu gehören und von sich behauoten gegen Hass usw. zu sein.

    Wichtig ist selbst solche besonders extremen Fälle immer noch als Menschen zu sehen, sonst besteht die Gefahr sich ihnen vom Verhalten her anzunähern (auch wenn man ideologisch weiter das Gegenteil verkörpert), man sieht weg sobald jemand auf der eigenen Seite ebenso handelt oder geht womöglich soweit diese zu rechtfertigen.

    Dies führt zu einem Teufelskreis durch den Gemäßigte sich auf beiden Seiten radikalisiert werden und schließlich wieder andere auf der Gegenseite radikalsieren. Dagegen hilft nur gelassen zu bleiben und sich klar zu machen, dass die meisten nicht solche Extremisten sind und manche die auf den ersten Blick so erscheinen einfach nur ein Ventil führ ihren eigenen Frust suchen. Sollten es wirklich ich sage mal völlig Durchgeknallte sein hat man trotzdem nichts verloren, solange man sich dies nicht langfristig zu Herzen nimmt.

  4. Solches Verhalten ist alles andere als angenehm darum ist es wichtig es nicht an sich ran zu lassen oder noch besser von sich abprallen zu lassen. Mir hat man auch schon ziemlich grundlos den Tod gewünscht und deutlich gemacht man hätte gerne jemanden der dies auch umsetzt. Besonders bitter, das waren sogar Personen die völlig überzeugt waren zu den „Guten“ zu gehören und von sich behauoten gegen Hass usw. zu sein.

    Wichtig ist selbst solche besonders extremen Fälle immer noch als Menschen zu sehen, sonst besteht die Gefahr sich ihnen vom Verhalten her anzunähern (auch wenn man ideologisch weiter das Gegenteil verkörpert), man sieht weg sobald jemand auf der eigenen Seite ebenso handelt oder geht womöglich soweit diese zu rechtfertigen.

    Dies führt zu einem Teufelskreis durch den Gemäßigte sich auf beiden Seiten radikalisiert werden und schließlich wieder andere auf der Gegenseite radikalsieren. Dagegen hilft nur gelassen zu bleiben und sich klar zu machen, dass die meisten nicht solche Extremisten sind und manche die auf den ersten Blick so erscheinen einfach nur ein Ventil führ ihren eigenen Frust suchen. Sollten es wirklich ich sage mal völlig Durchgeknallte sein hat man trotzdem nichts verloren, solange man sich dies nicht langfristig zu Herzen nimmt.

  5. Dir wurde nicht gewünscht, das du Vergewaltigt wirst. Das hat nie einer in einem Post geschrieben. Und das hat dir der Verfasser auch zurückgemeldet. Wieso lügst du also?

  6. Dir wurde nicht gewünscht, das du Vergewaltigt wirst. Das hat nie einer in einem Post geschrieben. Und das hat dir der Verfasser auch zurückgemeldet. Wieso lügst du also?

      1. @sternenleben
        Du hast das auf dem Blog auschfrei auch behauptet, das dort ein Kommentator dir eine Vergewaltigung gewünscht hat, was nicht stimmte. Deshalb.

  7. Vorab, wenn ich anfange zu nerven, sag Bescheid, dann bin ich weg. Mir liegt es an Austausch, nicht daran, wen zu nerven.
    „Als ich, als Frau, meine Meinung gesagt habe, hat ein eigentlich recht unkontroverser Beitrag für recht viele Reaktionen gesorgt. Und sofort gingen die frauenfeindlichen Kommentare los, denn Frau zu sein gibt anscheinend eine recht große Angriffsfläche.“
    Glaube nicht, dass das der Fall war. Was m.E. nach passiert ist, ist dass zwei Gruppen aufeinanderprallten, die sich diametral gegenüberliegen. Ein kurzer Ausbruch aus der eigenen Filterblase. Als ich mich, ganz am Anfang meiner Feminismus Erfahrung, im Emma Forum anmeldete und da das erste Mal postete, wurde mir ein winziger Penis, ich würde nie eine Frau ins Bett bekommen, Frauenhasser und alles andere unterstellt. Liegt wohl ein wenig in der Natur der Geschlechterdebatte, dass man da sehr schnell darauf kommt, die sexuelle Attraktivität des Gegenübers in Frage zu stellen (das Emmaforum gibt es so nicht mehr.. mein Eingangspost hatte ich da: https://tom174.wordpress.com/2013/11/10/was-bin-ich/ verbloggt (im Gegensatz zu Deinem aber nicht unkontrovers… und ich war mir schon bewusst, an wen ich schrieb, dass dein Post in einer.. sagen wir dem Feminismus gegenüber kritischer Community landet, konntest du nicht wissen)
    Ich finde Beleidigungen inakzeptabel, Dinge, die du da schreibst sind einfach nur scheisse, vor allem, weil da von dir nicht das geringste ausging. Ich mag nur einbringen, dass es vielleicht nicht an deinem Geschlecht, sondern an der Konstellation der Gruppen lag.

  8. Vorab, wenn ich anfange zu nerven, sag Bescheid, dann bin ich weg. Mir liegt es an Austausch, nicht daran, wen zu nerven.
    „Als ich, als Frau, meine Meinung gesagt habe, hat ein eigentlich recht unkontroverser Beitrag für recht viele Reaktionen gesorgt. Und sofort gingen die frauenfeindlichen Kommentare los, denn Frau zu sein gibt anscheinend eine recht große Angriffsfläche.“
    Glaube nicht, dass das der Fall war. Was m.E. nach passiert ist, ist dass zwei Gruppen aufeinanderprallten, die sich diametral gegenüberliegen. Ein kurzer Ausbruch aus der eigenen Filterblase. Als ich mich, ganz am Anfang meiner Feminismus Erfahrung, im Emma Forum anmeldete und da das erste Mal postete, wurde mir ein winziger Penis, ich würde nie eine Frau ins Bett bekommen, Frauenhasser und alles andere unterstellt. Liegt wohl ein wenig in der Natur der Geschlechterdebatte, dass man da sehr schnell darauf kommt, die sexuelle Attraktivität des Gegenübers in Frage zu stellen (das Emmaforum gibt es so nicht mehr.. mein Eingangspost hatte ich da: https://tom174.wordpress.com/2013/11/10/was-bin-ich/ verbloggt (im Gegensatz zu Deinem aber nicht unkontrovers… und ich war mir schon bewusst, an wen ich schrieb, dass dein Post in einer.. sagen wir dem Feminismus gegenüber kritischer Community landet, konntest du nicht wissen)
    Ich finde Beleidigungen inakzeptabel, Dinge, die du da schreibst sind einfach nur scheisse, vor allem, weil da von dir nicht das geringste ausging. Ich mag nur einbringen, dass es vielleicht nicht an deinem Geschlecht, sondern an der Konstellation der Gruppen lag.

  9. „Ich bin schon lange Feministin, ich wusste, es gibt Diskriminierung gegenüber Frauen, habe auch schon sehr viel in dieser Hinsicht erlebt. Das habe ich mir aber nicht allzu sehr zu Herzen genommen, da ich es eher als Ansporn verwendet habe, um allen zu zeigen, wozu ich in der Lage bin.“

    Nun ja, in Deinem Alter hält man wenige Jährchen wohl noch für „lange“. Ich würde sagen, ein 12-jähriges Mädchen kann noch keine Feministin sein, zumindest nicht ohne absolut kinderunwürdige Manipulationen erfahren zu haben und das wäre eher ein Grund von einem Feminismusopfer zu sprechen. Bei einem 12-jährigen Fascho kann das wohl jeder leicht nachvollvollziehen, oder?

    Das mit dem Ansporn halte ich für wichtig und habe es auch gerade bei Anne thematisiert:
    „Dieses Kind ist kopfüber in den Brunnen gehüpft, vielleicht weil sie meinte, das wäre ein gutes Training, „mal wie die Großen“ agieren und sich damit irgendetwas beweisen zu können. Möglw. ein vermeintlich autotherapeutischer Ansatz, der so aber fast wie eine Art „suizidale Tendenz“ wirkt.“

    „Ich habe auf eine sehr unangenehme Art und Weise gelernt, dass Deutschland noch sehr viel zu tun hat, wenn es darum geht, Männern und Frauen die gleichen Rechte und vor allem den gleichen Respekt zuzusprechen.“
    Immerhin! Das ist schon mal grundsätzlich nicht schlecht.
    Nur sind Hassideologien da ein denkbar ungeeignetes Vehikel etwas dran zu ändern.
    Für WHOM wie mich eine seit Jahrzehnten übliche Realität.

    „Ich habe gelernt, was es heißt, Aktivistin zu sein. Es bedeutet, von fremden Menschen beleidigt zu werden und fast nur negatives Feedback zu erhalten. Es heißt aber manchmal auch, Menschen zum Umdenken zu bewegen.“

    Auch immerhin ein Anfang, wenn auch ein sehr bescheidener, denn eigentlich sollte diese Prämisse verinnerlicht sein bevor man zum ( Medien-)Aktivisten wird. Blindfolded erzählte gerade, daß an den Schulen heute auch Medienkompetenz gelehrt wird und meinte das würde sehr gut gemacht. Ich denke, das Gegenteil ist der Fall, was aber sicherlich nicht an falschem Willen, sondern schlicht der eigenen Inkompetenz der Lehrer liegt. Und, daß Feministen diese Tatsache mißbrauchen, um erwünschtes Opfertum zu generieren, ist unter erfahrenen Diskutanten zum Thema Feminismus eine kaum noch erwähnenswerte Binse.

    „Ich war immer der Überzeugung, dass Deutschland in Sachen Gleichberechtigung wirklich gut dabei ist, dass Frauen und Männer fast komplett gleichberechtigt sind. “

    Tja, dem ist nicht so, das mußt Du jetzt mal lernen. Allerdings hat das nix mit den Beleidigungen ein paar Bekloppter zu tun, wie Du z.Zt. offenbar den Eindruck hast, sondern mit knallharten Rechteentzügen und ganz realen Verurteilungen. Da werden Kinder und ihre Eltern ( in den meisten Fällen Väter, aber auch Mütter ) eiskalt eingestampft, da landen Männer im Knast, aufgrund von widerlichen Intrigen und Vorteilsnahmen.
    Und das nicht in wenigen Einzelfällen, sondern systematisch und mit Vorsatz.
    Das hat nix mit ein paar dummen Sprüchen zu tun, sondern hinterlässt echte Leichen.

    Den von Dir jetzt vermissten Streichelzoo gibt es in der Erwachsenenwelt nicht und durch Deinen Sprung in’s kalte Wasser hast Du diesen Safespace für Kinder ( wenn auch vermutlich nicht beabsichtigt ) selbst angezündet. So hart es auch ist, da mußt Du jetzt ( leider ) mit leben. Dein Ponyhof war gestern.
    Mein Tipp: bevor Du Dich demnächst auf einer Plattform äußerst, wo sich die Großen ernsthaft kloppen, poste erstmal: „Ich bin 16j. alt und habe persönliche Probleme“, oder was in der Art.
    Das könnte schon etwas helfen ( eine Garantie bietet es aber auch nicht ).
    Es sind nunmal Zeiten, in denen fanatische Ideologen ( Islamisten, Veganisten, Feministen, Faschisten, Totalitaristen aller Arten halt ) in das ganz große Horn tuten, um ihren Scheißkrieg gegen den Rest der Welt anzuheizen.
    Und Du bist leckeres Kanonenfutter.
    Dig it!
    And take the red pill ( meine dringende Empfehlung, diese Enttäuschung kann ein Sprungbrett sein, die Richtung bestimmst Du )
    Wie ich bei Anne schrieb:
    „Es ist offenbar passiert und damit muß das Sternchen jetzt leben, niemand wird es ihr abnehmen, oder sie am Händchen da rausbugsieren. Sollte wer den Eindruck erwecken, genau das zu tun, ist es sogar hochwahrscheinlich, daß derjenige niedrigste Interessen damit zu befriedigen versucht, tagespolitische Profite z.B..“

    Isso!

    „Aber diesen Eindruck muss ich nun revidieren, da man allein schon am Umgangston Frauen gegenüber merkt, dass viele Männer und auch Frauen andere Frauen nicht respektieren.“

    Das ist nunmal so, hat aber überhaupt nix mit „den Frauen“ zu tun. Sondern mit den Bekloppten, und in der akuten Politszene in der westlichen Welt ganz besonders mit den Femis, denn die leben davon. Sie können nix anderes. Wobei der Umgangston nebensächlich ist, die Inhalte sind entscheidend. Selbst ein höfliches, hübsch verpacktes „gimme male tears“ im Kontext eines Fotos mit abgeschnittenen Hoden, ist Hass.
    Ein dahingepoltertes „ach, die ist doch bloß untervögelt“, ist in dem Zusammenhang eher als dämlicher Versuch Verständnis zu äußern interpretierbar ( was es nicht entschuldigt, es geht mit hier nur um die Relation ).
    Man braucht ein dickes Fell, wenn man im Bärengehege mitspielen will. Deshalb sollten Kinder da auch eigentlich besser wegbleiben. Denn sonst laufen sie Gefahrt eiskalt mißbraucht und gnadenlos verheizt zu werden. Von den lieben Femis z.B..

    Oder, wie ich bei Anne schrieb:
    „Und, um mal brutal abzukürzen ( sonst schreibe ich übermorgen noch an diesem Kommentar ):
    „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“
    ( Napoleon Bonaparte, Lieblingsstatement von Adolf Hitler zum Anwenden von emotionaler Propaganda )
    Dagegen können wir, als herumbloggende Normalbürger mit sozialpolitischen Interessen nicht wirklich etwas tun, das überschreitet unseren direkten Einfluss bei weitem. Wir können nicht mal eben Fachkräfte engagieren, die einerseits vorsichtige adäquat pädagogische Kurzformeln dazu ausformulieren und diese andererseits zu riesigen Hashtagkampagnen aufpumpen. Dazu wären andere zuständig und die scheißen darauf, um es mal hart in den Raum zu werfen. Sie betrachten diese Kinder einfach als sekundäre Kollateralschäden, sachlich ausgedrückt.“

    Und als so ein Transportvehikel für üblen Fanatismus präsentierst Du Dich gerade.
    Lerne daraus!

    „Aber gerade im Internet spielt Logik keine allzu große Rolle, die meisten Diskussionen werden von verblendeten Ideologien geleitet.“
    Das ist nicht dem Netz anzulasten, es erleichtert die Sache lediglich und macht sie so sichtbarer und wirksamer. Aber auch erkennbarer. Nur muß man dazu erstmal einen ausreichenden Überblick entwickeln. Und dazu, Sternchen, hattest Du bis jetzt, nach dem was Du so schreibst, noch nicht mal den Hauch einer Chance.
    Diese Chance mußt Du Dir jetzt erarbeiten, Du hast Dir immerhin gerade eine mögliche Startbasis geschaffen ( wenn auch unbeabsichtigt und gleich auf der ganz rauhen Hardcoreschiene ). Nutze sie, oder saufe ab. Mehr Alternativen gibt es da m.E. nicht.

    Viel Glück, Du wirst es brauchen.

  10. „Ich bin schon lange Feministin, ich wusste, es gibt Diskriminierung gegenüber Frauen, habe auch schon sehr viel in dieser Hinsicht erlebt. Das habe ich mir aber nicht allzu sehr zu Herzen genommen, da ich es eher als Ansporn verwendet habe, um allen zu zeigen, wozu ich in der Lage bin.“

    Nun ja, in Deinem Alter hält man wenige Jährchen wohl noch für „lange“. Ich würde sagen, ein 12-jähriges Mädchen kann noch keine Feministin sein, zumindest nicht ohne absolut kinderunwürdige Manipulationen erfahren zu haben und das wäre eher ein Grund von einem Feminismusopfer zu sprechen. Bei einem 12-jährigen Fascho kann das wohl jeder leicht nachvollvollziehen, oder?

    Das mit dem Ansporn halte ich für wichtig und habe es auch gerade bei Anne thematisiert:
    „Dieses Kind ist kopfüber in den Brunnen gehüpft, vielleicht weil sie meinte, das wäre ein gutes Training, „mal wie die Großen“ agieren und sich damit irgendetwas beweisen zu können. Möglw. ein vermeintlich autotherapeutischer Ansatz, der so aber fast wie eine Art „suizidale Tendenz“ wirkt.“

    „Ich habe auf eine sehr unangenehme Art und Weise gelernt, dass Deutschland noch sehr viel zu tun hat, wenn es darum geht, Männern und Frauen die gleichen Rechte und vor allem den gleichen Respekt zuzusprechen.“
    Immerhin! Das ist schon mal grundsätzlich nicht schlecht.
    Nur sind Hassideologien da ein denkbar ungeeignetes Vehikel etwas dran zu ändern.
    Für WHOM wie mich eine seit Jahrzehnten übliche Realität.

    „Ich habe gelernt, was es heißt, Aktivistin zu sein. Es bedeutet, von fremden Menschen beleidigt zu werden und fast nur negatives Feedback zu erhalten. Es heißt aber manchmal auch, Menschen zum Umdenken zu bewegen.“

    Auch immerhin ein Anfang, wenn auch ein sehr bescheidener, denn eigentlich sollte diese Prämisse verinnerlicht sein bevor man zum ( Medien-)Aktivisten wird. Blindfolded erzählte gerade, daß an den Schulen heute auch Medienkompetenz gelehrt wird und meinte das würde sehr gut gemacht. Ich denke, das Gegenteil ist der Fall, was aber sicherlich nicht an falschem Willen, sondern schlicht der eigenen Inkompetenz der Lehrer liegt. Und, daß Feministen diese Tatsache mißbrauchen, um erwünschtes Opfertum zu generieren, ist unter erfahrenen Diskutanten zum Thema Feminismus eine kaum noch erwähnenswerte Binse.

    „Ich war immer der Überzeugung, dass Deutschland in Sachen Gleichberechtigung wirklich gut dabei ist, dass Frauen und Männer fast komplett gleichberechtigt sind. “

    Tja, dem ist nicht so, das mußt Du jetzt mal lernen. Allerdings hat das nix mit den Beleidigungen ein paar Bekloppter zu tun, wie Du z.Zt. offenbar den Eindruck hast, sondern mit knallharten Rechteentzügen und ganz realen Verurteilungen. Da werden Kinder und ihre Eltern ( in den meisten Fällen Väter, aber auch Mütter ) eiskalt eingestampft, da landen Männer im Knast, aufgrund von widerlichen Intrigen und Vorteilsnahmen.
    Und das nicht in wenigen Einzelfällen, sondern systematisch und mit Vorsatz.
    Das hat nix mit ein paar dummen Sprüchen zu tun, sondern hinterlässt echte Leichen.

    Den von Dir jetzt vermissten Streichelzoo gibt es in der Erwachsenenwelt nicht und durch Deinen Sprung in’s kalte Wasser hast Du diesen Safespace für Kinder ( wenn auch vermutlich nicht beabsichtigt ) selbst angezündet. So hart es auch ist, da mußt Du jetzt ( leider ) mit leben. Dein Ponyhof war gestern.
    Mein Tipp: bevor Du Dich demnächst auf einer Plattform äußerst, wo sich die Großen ernsthaft kloppen, poste erstmal: „Ich bin 16j. alt und habe persönliche Probleme“, oder was in der Art.
    Das könnte schon etwas helfen ( eine Garantie bietet es aber auch nicht ).
    Es sind nunmal Zeiten, in denen fanatische Ideologen ( Islamisten, Veganisten, Feministen, Faschisten, Totalitaristen aller Arten halt ) in das ganz große Horn tuten, um ihren Scheißkrieg gegen den Rest der Welt anzuheizen.
    Und Du bist leckeres Kanonenfutter.
    Dig it!
    And take the red pill ( meine dringende Empfehlung, diese Enttäuschung kann ein Sprungbrett sein, die Richtung bestimmst Du )
    Wie ich bei Anne schrieb:
    „Es ist offenbar passiert und damit muß das Sternchen jetzt leben, niemand wird es ihr abnehmen, oder sie am Händchen da rausbugsieren. Sollte wer den Eindruck erwecken, genau das zu tun, ist es sogar hochwahrscheinlich, daß derjenige niedrigste Interessen damit zu befriedigen versucht, tagespolitische Profite z.B..“

    Isso!

    „Aber diesen Eindruck muss ich nun revidieren, da man allein schon am Umgangston Frauen gegenüber merkt, dass viele Männer und auch Frauen andere Frauen nicht respektieren.“

    Das ist nunmal so, hat aber überhaupt nix mit „den Frauen“ zu tun. Sondern mit den Bekloppten, und in der akuten Politszene in der westlichen Welt ganz besonders mit den Femis, denn die leben davon. Sie können nix anderes. Wobei der Umgangston nebensächlich ist, die Inhalte sind entscheidend. Selbst ein höfliches, hübsch verpacktes „gimme male tears“ im Kontext eines Fotos mit abgeschnittenen Hoden, ist Hass.
    Ein dahingepoltertes „ach, die ist doch bloß untervögelt“, ist in dem Zusammenhang eher als dämlicher Versuch Verständnis zu äußern interpretierbar ( was es nicht entschuldigt, es geht mit hier nur um die Relation ).
    Man braucht ein dickes Fell, wenn man im Bärengehege mitspielen will. Deshalb sollten Kinder da auch eigentlich besser wegbleiben. Denn sonst laufen sie Gefahrt eiskalt mißbraucht und gnadenlos verheizt zu werden. Von den lieben Femis z.B..

    Oder, wie ich bei Anne schrieb:
    „Und, um mal brutal abzukürzen ( sonst schreibe ich übermorgen noch an diesem Kommentar ):
    „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“
    ( Napoleon Bonaparte, Lieblingsstatement von Adolf Hitler zum Anwenden von emotionaler Propaganda )
    Dagegen können wir, als herumbloggende Normalbürger mit sozialpolitischen Interessen nicht wirklich etwas tun, das überschreitet unseren direkten Einfluss bei weitem. Wir können nicht mal eben Fachkräfte engagieren, die einerseits vorsichtige adäquat pädagogische Kurzformeln dazu ausformulieren und diese andererseits zu riesigen Hashtagkampagnen aufpumpen. Dazu wären andere zuständig und die scheißen darauf, um es mal hart in den Raum zu werfen. Sie betrachten diese Kinder einfach als sekundäre Kollateralschäden, sachlich ausgedrückt.“

    Und als so ein Transportvehikel für üblen Fanatismus präsentierst Du Dich gerade.
    Lerne daraus!

    „Aber gerade im Internet spielt Logik keine allzu große Rolle, die meisten Diskussionen werden von verblendeten Ideologien geleitet.“
    Das ist nicht dem Netz anzulasten, es erleichtert die Sache lediglich und macht sie so sichtbarer und wirksamer. Aber auch erkennbarer. Nur muß man dazu erstmal einen ausreichenden Überblick entwickeln. Und dazu, Sternchen, hattest Du bis jetzt, nach dem was Du so schreibst, noch nicht mal den Hauch einer Chance.
    Diese Chance mußt Du Dir jetzt erarbeiten, Du hast Dir immerhin gerade eine mögliche Startbasis geschaffen ( wenn auch unbeabsichtigt und gleich auf der ganz rauhen Hardcoreschiene ). Nutze sie, oder saufe ab. Mehr Alternativen gibt es da m.E. nicht.

    Viel Glück, Du wirst es brauchen.

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