Was Feminismus eigentlich ist

Was Feminismus eigentlich ist

Nachdem ich mich in den letzten Stunden mit sehr vielen negativen Reaktionen zu meinem letzten Beitrag Aus gegebenem Anlass befassen musste, habe ich entschieden, dem Thema Feminismus hier nochmal einen eigenen Beitrag zu widmen.

Ich war um ehrlich zu sein ein bisschen erstaunt, so viel negative Kommentare und Anfeindungen zu bekommen, da Feminismus in meinen Augen immer eine sehr positive Sache war, die eben genau gegen Diskriminierung gegenüber Frauen und Männern ist.

Was mir aber in den letzten Stunden so an den Kopf geworfen wurde, war nicht nur einfach ideologisch und beleidigend, sondern eben auch einfach von Unwissenheit geprägt.

Was ist Feminismus denn überhaupt? Kann und darf man das überhaupt unterstützen?

In meinen Augen, ja, man sollte es auch unbedingt.

Es geht im Feminismus nicht darum, Männer herabzuwürdigen oder -zusetzen, es geht darum, Frauen anzuheben, um sie auf die gleiche Ebene wie Männer zu bringen und dabei gleichzeitig Männer in anderer Hinsicht genauso anzuheben, wenn sie irgendwo schlechter gestellt sind, als Frauen.

Es geht um Gleichberechtigung beider Geschlechter, nicht darum, Frauen über alles zu stellen.

„Aber warum bist du dann nicht Equalistin?“ – Aus dem gleichen Grund, warum es Black Lives Matter und nicht All Lives Matter heißt. Weil manche Menschen einfach noch mehr Unterstützung benötigen, als andere. Black Lives Matter bedeutet ja auch nicht, dass weiße Leben nicht oder weniger zählen.

Ich hoffe einfach, wir sind uns alle darin einig, dass Frauen in unserer Gesellschaft noch diskriminiert werden. Ansonsten verweise ich einfach mal auf verschiedene Posts in denen ich über meine persönlichen Erfahrungen spreche und empfehle zu googlen:

„Aber du bist doch ein Mädchen!“
hab einen Reichsbürger gefunden und vieles zu sagen
Es ist an der Zeit, sich wieder über Politik aufzuregen.

Diese Sammlung wird demnächst auch noch durch eine kleine Zitatesammlung an frauenfeindlichen Äußerungen erweitert, die ich mir in meinem bis jetzt doch recht kurzen Leben schon anhören musste.

Es ist eben nicht wahr, dass Frauen nicht mehr diskriminiert werden.

Doch. Männer werden mehr diskriminiert.

Zumindest laut diesem Blogger.
Ja, auch Männer werden diskriminiert. Ob mehr oder weniger ist eine Frage der Perspektive, aus meiner heraus nicht, aber ich kann das auch schlecht beurteilen, da ich eine Frau bin und kein Mann. Aber ich erwarte von Männern auch genauso, dass sie sich nicht anmaßen, über die Diskriminierung Frauen gegenüber zu urteilen, denn genauso wenig wie ich das Leben eines Mannes miterlebe, erleben sie das Leben einer Frau.

Was ich weiß, ist dass Männer genauso in Geschlechterklischees und -rollen gefangen sind wie Frauen, und dass man dagegen etwas tun muss. Deshalb bin ich Feministin. Nicht, weil Frauen die armen Opfer sind, sondern weil Männer und Frauen endlich alle ohne Vorurteile und ohne Einschränkungen gleich behandelt werden sollten.


Ein paar Quellen:

http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/sexuelle-belaestigung-arbeitsplatz-leserinnen

http://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-frauenfeinlichkeit-misogynie-kate-manne

http://www.hochschule-kempten.de/fileadmin/fh-kempten/FRAUBEF/Gleichstellung_an_der_Hochschule/Ringvorlesungen/Ganz_Reizwort.pdf

http://www.huffingtonpost.de/sabrina-hoffmann/krieg-gegen-frauen_b_8915716.html

http://www.fr.de/politik/gender/feminismus/frauenfeindlichkeit-ekel-vor-frauen-hat-tradition-a-1111122

 

135 Gedanken zu „Was Feminismus eigentlich ist

  1. „Augen immer eine sehr positive Sache war, die eben genau gegen Diskriminierung gegenüber Frauen und Männern ist.“
    Nein, ist Feminismus nicht. Feminismus diskriminiert Männer, indem es durch Frauenförderung es den Frauen leichter macht als Männer. Frauen werden eben nicht Diskriminiert in Deutschland. Desweiteren müssen Männer für Frauen bezahlen, damit diese es leichter haben. Auch das ist eine Diskriminierung. Auch das Väter keine Rechte haben, ist dem Feminismus geschuldet.

    “ Frauen anzuheben, um sie auf die gleiche Ebene wie Männer zu bringen “
    Ist nicht notwendig. Frauen können alles erreichen, was Männer auch erreichen können. Nur wird es Frauen auf kosten der Männer einfacher gemacht.

    „dabei gleichzeitig Männer in anderer Hinsicht genauso anzuheben, wenn sie irgendwo schlechter gestellt sind, als Frauen.“
    Männer werden in diesem Land in vielfacher weise Diskriminiert, trotzdem passiert nichts. Wie ist das nur möglich?

    „Ansonsten verweise ich einfach mal auf verschiedene Posts in denen ich über meine persönlichen Erfahrungen spreche “
    Sind a) nicht Representativ und b) konnte ich dort noch keinerlei Diskriminierung erkennen. Auch bei deinen links nicht. Alles behauptungen, ohne Belege. Vor allem der Krieg gegen Frauen ist sehr wild, da ÜBERALL auf der Welt, Männer mehr Todesopfer und mehr Opfer von Gewalt sind, als Frauen. Da von einem Krieg gegen Frauen zu sprechen, ist menschenverachtend.

    1. Das ist doch wirklich sehr oberflächlich. Ich will nicht behaupten es gäbe keine Menschen die unter der Flagge des Feminismus für Gesetze oder ähnliches Stark machen die Rechte der Männer einschränken oder benachteiligend wären.
      Aber wie überall sind das extreme.

      Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen? Ist das nicht auch einfach ne Behauptung ohne Beleg?

      „Nur wird es Frauen auf kosten der Männer einfacher gemacht.“, wahrscheinlich sprichst du da von der Frauenquote, zugegeben, ich war lange kein Freund von der Idee weil der Grundsatz davon eigentlich das gegenteil einer gleichberechtigung ist.
      ABER, diese Frauenquote wäre ja nicht Nötig wenn Männer in Führungspositionen es den Frauen schwerer bzw. unmöglich machen würde.

      „Männer werden in diesem Land in vielfacher weise Diskriminiert […]“, wieder so eine Behauptung ohne Beleg.

      „Alles behauptungen, ohne Belege“… Soll sie jetzt mit nem laufenden Aufnahmegerät durch ihr Leben laufen oder was?

      Wie am Anfang gesagt, ich finde viele deiner Argumente sind nur sehr Oberflächlich gedacht.

      1. @maschini
        „Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen?“
        In Clubs, auf Datingportalen usw. Was meinst du, warum Frauen dort nichts zahlen müssen? Weil die Kosten auf die Männer abgewälzt werden.

        „wahrscheinlich sprichst du da von der Frauenquote“
        Unter anderem. Und Männer machen es Frauen hier nicht schwerer. Frauen wollen nur nicht das gleiche Leisten wie Männer. Wenn man nach oben will, ist es für Männer selbstverständlich, eine 70 bis 80 Stundenwoche zu haben. Frauen wollen das nicht, weshalb die Feministische Politik es ja auch durchgedrückt hat, das Frauen das in Teilzeit dürfen. Die Arbeit, die dann liegenbleibt müssen die Männer dann machen. Damit sind dann auch Väter raus, Job und Karriere unter einen Hut zu bringen.

        „wieder so eine Behauptung ohne Beleg.“
        Nein, du musst dich nur umschauen. Es gibt zig Angebote nur für Frauen, wie z. B. das telefeon zur hilfe bei Gewalt, nur für Frauen. Es gibt Frauenhotels, in unternehmen wird es Frauen einfacher gemacht, Frauen haben vereinfachte Einstellungstests, z. B. bei Bundeswehr und Polizei und und und. Mach die Augen auf.

        „Soll sie jetzt mit nem laufenden Aufnahmegerät durch ihr Leben laufen oder was?“
        Nein, aber was sie aufzählt, sind keine Diskriminierungen. Sie soll mal Belegen, wo Frauen diskriminiert werden.

        1. „In Clubs, auf Datingportalen usw. Was meinst du, warum Frauen dort nichts zahlen müssen? Weil die Kosten auf die Männer abgewälzt werden.“ – vielleicht liegt es auch daran, dass der Männer- Frauenanteil so verschieden ist, und mehr Frauen angeworben werden sollen. Logisches Denken undso.

          „Unter anderem. Und Männer machen es Frauen hier nicht schwerer. Frauen wollen nur nicht das gleiche Leisten wie Männer. Wenn man nach oben will, ist es für Männer selbstverständlich, eine 70 bis 80 Stundenwoche zu haben. Frauen wollen das nicht, weshalb die Feministische Politik es ja auch durchgedrückt hat, das Frauen das in Teilzeit dürfen. Die Arbeit, die dann liegenbleibt müssen die Männer dann machen. Damit sind dann auch Väter raus, Job und Karriere unter einen Hut zu bringen.“
          Das ist nicht ganz wahr. Ich als Frau bin bereit, genauso viel zu leisten wie Männer, du generalisierst gerade einfach gnadenlos und es ist eine haltlose Unterstellung, die du nicht beweisen kannst. Männer können übrigens genauso in Teilzeit gehen, das Ganze ist bis jetzt leider nur noch nicht gesellschaftlich akzeptiert.

          „Nein, du musst dich nur umschauen. Es gibt zig Angebote nur für Frauen, wie z. B. das telefeon zur hilfe bei Gewalt, nur für Frauen. Es gibt Frauenhotels, in unternehmen wird es Frauen einfacher gemacht, Frauen haben vereinfachte Einstellungstests, z. B. bei Bundeswehr und Polizei und und und. Mach die Augen auf.“
          Liegt vielleicht auch daran, dass 94% der Opfer von sexueller Gewalt weiblich sind.

          „Nein, aber was sie aufzählt, sind keine Diskriminierungen. Sie soll mal Belegen, wo Frauen diskriminiert werden.“ Himmel, Erstens: du musst nur ungefähr 5 Minuten googlen, um tausend Statistiken zu finden. Zweitens: Sind das meine Erfahrungen mit Sexismus und Diskriminierung. Das sind Beispiele und damit Belege.

      2. ABER, diese Frauenquote wäre ja nicht Nötig wenn Männer in Führungspositionen es den Frauen schwerer bzw. unmöglich machen würde.

        Das ist ein interessanter Gedanke: Männer in Führungspositionen machen es Frauen schwer, in Führungspositionen zu kommen. Die erste Frage ist, wie sieht eine Hierarchie in einem Unternehmen aus? Wie viele Führungskräfte gibt es und wie viele Hierarchiestufen? Ab welcher Hierarchiestufe sind Frauen relativ zum Frauenanteil im Unternehmen unterrepräsentiert? Gibt es ab dieser Hierarchiestufe bzw. schon einer Stufe darunter Charaktereigenschaften, die sich bei den Führungskräften homogen feststellen lassen? Falls es solche Eigenschaften gibt, sind diese Charaktereigenschaften zwischen den biologischen Geschlechtern gleich verteilt? Gibt es einen geeigneten Test, um festzustellen, ob diese Charaktereigenschaften essenziell für den Aufstieg in der Hierarchie sind? Wie ist dessen Ergebnis? Falls die Charaktereigenschaften am biologischen Geschlecht hängen und für den Aufstieg als essenziell festgestellt wurden, ergibt sich dadurch ein Erklärungsansatz für die Verteilung?

        Wurde das schon mal untersucht? Ich höre immer nur von Untersuchungen, bei denen am Anfang postuliert wird, die Ursache wäre Diskriminierung.

        Ich habe eine eigene, allerdings bisher ungeprüfte Hypothese für die oft beschworene Haltung von ranghohen Männern gegenüber Frauen:

        a) Männer mit hohem Rang in der gesellschaftlichen Hierarchie sind in der Regel für eine Vielzahl von Frauen attraktiv. Ich kann mir vorstellen, dass sich dadurch eine aus permanenter Erfahrung vor sich selbst begründbare fordende Haltung gegenüber Frauen im allgemeinen ergibt.*

        b) Menschen mit hohem Rang mussten sich in zahlreichen Machtkämpfen durchsetzen. Sie sind in dieser Form von Auseinandersetzung geübt und verfügen über erfolgreiche Strategien. Jeder andere Mächtige bildet in gewisser Weise eine Bedrohung. Deshalb müssen andere Mächtige immer herausgefordert werden und aus der Reaktion wird abgeleitet, wie sich weiter verhalten wird. Neue Mitglieder in einer Runde von Mächtigen werden angegriffen und müssen sich dort, so meine Vermutung, erst einmal einen Status erkämpfen. Auch Frauen erfahren in solchen Runden deshalb zunächst einen Angriff.

      3. Noch eine Frage zur These „Männer in Führungsposition diskriminieren Frauen.“: Die meisten Männer sind nicht in Führungspositionen. Wenn die These wahr wäre, was würde das über die Männer im Allgemeinen aussagen?

      4. Übrigens wurden schon viele Personalchefs von allen möglichen Medien befragt, warum es in vielen Firmen in den höheren Positionen so wenig Frauen gibt.
        Die Antwort fiel stets ungefähr so aus:
        „Keine Ahnung, also ich suche ohne Geschlechtervorgabe und würde Frauen sogar gern bevorzugt einstellen, allein schon um dem Gerücht der Frauenbenachteiligung zu entgehen, finde aber einfach kaum welche“.

  2. „Augen immer eine sehr positive Sache war, die eben genau gegen Diskriminierung gegenüber Frauen und Männern ist.“
    Nein, ist Feminismus nicht. Feminismus diskriminiert Männer, indem es durch Frauenförderung es den Frauen leichter macht als Männer. Frauen werden eben nicht Diskriminiert in Deutschland. Desweiteren müssen Männer für Frauen bezahlen, damit diese es leichter haben. Auch das ist eine Diskriminierung. Auch das Väter keine Rechte haben, ist dem Feminismus geschuldet.

    “ Frauen anzuheben, um sie auf die gleiche Ebene wie Männer zu bringen “
    Ist nicht notwendig. Frauen können alles erreichen, was Männer auch erreichen können. Nur wird es Frauen auf kosten der Männer einfacher gemacht.

    „dabei gleichzeitig Männer in anderer Hinsicht genauso anzuheben, wenn sie irgendwo schlechter gestellt sind, als Frauen.“
    Männer werden in diesem Land in vielfacher weise Diskriminiert, trotzdem passiert nichts. Wie ist das nur möglich?

    „Ansonsten verweise ich einfach mal auf verschiedene Posts in denen ich über meine persönlichen Erfahrungen spreche “
    Sind a) nicht Representativ und b) konnte ich dort noch keinerlei Diskriminierung erkennen. Auch bei deinen links nicht. Alles behauptungen, ohne Belege. Vor allem der Krieg gegen Frauen ist sehr wild, da ÜBERALL auf der Welt, Männer mehr Todesopfer und mehr Opfer von Gewalt sind, als Frauen. Da von einem Krieg gegen Frauen zu sprechen, ist menschenverachtend.

    1. Das ist doch wirklich sehr oberflächlich. Ich will nicht behaupten es gäbe keine Menschen die unter der Flagge des Feminismus für Gesetze oder ähnliches Stark machen die Rechte der Männer einschränken oder benachteiligend wären.
      Aber wie überall sind das extreme.

      Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen? Ist das nicht auch einfach ne Behauptung ohne Beleg?

      „Nur wird es Frauen auf kosten der Männer einfacher gemacht.“, wahrscheinlich sprichst du da von der Frauenquote, zugegeben, ich war lange kein Freund von der Idee weil der Grundsatz davon eigentlich das gegenteil einer gleichberechtigung ist.
      ABER, diese Frauenquote wäre ja nicht Nötig wenn Männer in Führungspositionen es den Frauen schwerer bzw. unmöglich machen würde.

      „Männer werden in diesem Land in vielfacher weise Diskriminiert […]“, wieder so eine Behauptung ohne Beleg.

      „Alles behauptungen, ohne Belege“… Soll sie jetzt mit nem laufenden Aufnahmegerät durch ihr Leben laufen oder was?

      Wie am Anfang gesagt, ich finde viele deiner Argumente sind nur sehr Oberflächlich gedacht.

      1. @maschini
        „Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen?“
        In Clubs, auf Datingportalen usw. Was meinst du, warum Frauen dort nichts zahlen müssen? Weil die Kosten auf die Männer abgewälzt werden.

        „wahrscheinlich sprichst du da von der Frauenquote“
        Unter anderem. Und Männer machen es Frauen hier nicht schwerer. Frauen wollen nur nicht das gleiche Leisten wie Männer. Wenn man nach oben will, ist es für Männer selbstverständlich, eine 70 bis 80 Stundenwoche zu haben. Frauen wollen das nicht, weshalb die Feministische Politik es ja auch durchgedrückt hat, das Frauen das in Teilzeit dürfen. Die Arbeit, die dann liegenbleibt müssen die Männer dann machen. Damit sind dann auch Väter raus, Job und Karriere unter einen Hut zu bringen.

        „wieder so eine Behauptung ohne Beleg.“
        Nein, du musst dich nur umschauen. Es gibt zig Angebote nur für Frauen, wie z. B. das telefeon zur hilfe bei Gewalt, nur für Frauen. Es gibt Frauenhotels, in unternehmen wird es Frauen einfacher gemacht, Frauen haben vereinfachte Einstellungstests, z. B. bei Bundeswehr und Polizei und und und. Mach die Augen auf.

        „Soll sie jetzt mit nem laufenden Aufnahmegerät durch ihr Leben laufen oder was?“
        Nein, aber was sie aufzählt, sind keine Diskriminierungen. Sie soll mal Belegen, wo Frauen diskriminiert werden.

        1. „In Clubs, auf Datingportalen usw. Was meinst du, warum Frauen dort nichts zahlen müssen? Weil die Kosten auf die Männer abgewälzt werden.“ – vielleicht liegt es auch daran, dass der Männer- Frauenanteil so verschieden ist, und mehr Frauen angeworben werden sollen. Logisches Denken undso.

          „Unter anderem. Und Männer machen es Frauen hier nicht schwerer. Frauen wollen nur nicht das gleiche Leisten wie Männer. Wenn man nach oben will, ist es für Männer selbstverständlich, eine 70 bis 80 Stundenwoche zu haben. Frauen wollen das nicht, weshalb die Feministische Politik es ja auch durchgedrückt hat, das Frauen das in Teilzeit dürfen. Die Arbeit, die dann liegenbleibt müssen die Männer dann machen. Damit sind dann auch Väter raus, Job und Karriere unter einen Hut zu bringen.“
          Das ist nicht ganz wahr. Ich als Frau bin bereit, genauso viel zu leisten wie Männer, du generalisierst gerade einfach gnadenlos und es ist eine haltlose Unterstellung, die du nicht beweisen kannst. Männer können übrigens genauso in Teilzeit gehen, das Ganze ist bis jetzt leider nur noch nicht gesellschaftlich akzeptiert.

          „Nein, du musst dich nur umschauen. Es gibt zig Angebote nur für Frauen, wie z. B. das telefeon zur hilfe bei Gewalt, nur für Frauen. Es gibt Frauenhotels, in unternehmen wird es Frauen einfacher gemacht, Frauen haben vereinfachte Einstellungstests, z. B. bei Bundeswehr und Polizei und und und. Mach die Augen auf.“
          Liegt vielleicht auch daran, dass 94% der Opfer von sexueller Gewalt weiblich sind.

          „Nein, aber was sie aufzählt, sind keine Diskriminierungen. Sie soll mal Belegen, wo Frauen diskriminiert werden.“ Himmel, Erstens: du musst nur ungefähr 5 Minuten googlen, um tausend Statistiken zu finden. Zweitens: Sind das meine Erfahrungen mit Sexismus und Diskriminierung. Das sind Beispiele und damit Belege.

      2. ABER, diese Frauenquote wäre ja nicht Nötig wenn Männer in Führungspositionen es den Frauen schwerer bzw. unmöglich machen würde.

        Das ist ein interessanter Gedanke: Männer in Führungspositionen machen es Frauen schwer, in Führungspositionen zu kommen. Die erste Frage ist, wie sieht eine Hierarchie in einem Unternehmen aus? Wie viele Führungskräfte gibt es und wie viele Hierarchiestufen? Ab welcher Hierarchiestufe sind Frauen relativ zum Frauenanteil im Unternehmen unterrepräsentiert? Gibt es ab dieser Hierarchiestufe bzw. schon einer Stufe darunter Charaktereigenschaften, die sich bei den Führungskräften homogen feststellen lassen? Falls es solche Eigenschaften gibt, sind diese Charaktereigenschaften zwischen den biologischen Geschlechtern gleich verteilt? Gibt es einen geeigneten Test, um festzustellen, ob diese Charaktereigenschaften essenziell für den Aufstieg in der Hierarchie sind? Wie ist dessen Ergebnis? Falls die Charaktereigenschaften am biologischen Geschlecht hängen und für den Aufstieg als essenziell festgestellt wurden, ergibt sich dadurch ein Erklärungsansatz für die Verteilung?

        Wurde das schon mal untersucht? Ich höre immer nur von Untersuchungen, bei denen am Anfang postuliert wird, die Ursache wäre Diskriminierung.

        Ich habe eine eigene, allerdings bisher ungeprüfte Hypothese für die oft beschworene Haltung von ranghohen Männern gegenüber Frauen:

        a) Männer mit hohem Rang in der gesellschaftlichen Hierarchie sind in der Regel für eine Vielzahl von Frauen attraktiv. Ich kann mir vorstellen, dass sich dadurch eine aus permanenter Erfahrung vor sich selbst begründbare fordende Haltung gegenüber Frauen im allgemeinen ergibt.*

        b) Menschen mit hohem Rang mussten sich in zahlreichen Machtkämpfen durchsetzen. Sie sind in dieser Form von Auseinandersetzung geübt und verfügen über erfolgreiche Strategien. Jeder andere Mächtige bildet in gewisser Weise eine Bedrohung. Deshalb müssen andere Mächtige immer herausgefordert werden und aus der Reaktion wird abgeleitet, wie sich weiter verhalten wird. Neue Mitglieder in einer Runde von Mächtigen werden angegriffen und müssen sich dort, so meine Vermutung, erst einmal einen Status erkämpfen. Auch Frauen erfahren in solchen Runden deshalb zunächst einen Angriff.

      3. Noch eine Frage zur These „Männer in Führungsposition diskriminieren Frauen.“: Die meisten Männer sind nicht in Führungspositionen. Wenn die These wahr wäre, was würde das über die Männer im Allgemeinen aussagen?

      4. Übrigens wurden schon viele Personalchefs von allen möglichen Medien befragt, warum es in vielen Firmen in den höheren Positionen so wenig Frauen gibt.
        Die Antwort fiel stets ungefähr so aus:
        „Keine Ahnung, also ich suche ohne Geschlechtervorgabe und würde Frauen sogar gern bevorzugt einstellen, allein schon um dem Gerücht der Frauenbenachteiligung zu entgehen, finde aber einfach kaum welche“.

  3. Feminismus will es Frauen nicht leichter als Männern machen, nur genauso leicht. Feminismus will Männer nicht benachteiligen, sondern die gleichen Rechte zusprechen, die Frauen haben. Beispielsweise zu Hause bleiben zu können, um sich um ihre Kinder kümmern zu können.

    „Frauen können alles erreichen…“ – Das stimmt theoretisch, nur haben sie in der Praxis sehr viel mehr Hindernisse zu bewältigen als ihre männlichen Kontrahenten. Beginnt im Matheunterricht wo Lehrer sagen „Mädchen könnten das einfach nicht so gut“ und geht weiter in technischen Berufen wo es heißt „Frauen verstehen einfach nichts von Technik“ und wo man es als Frau sehr schwer hat, sich in dieser von Männern dominierten Branche durchzusetzen.

    Wenn persönliche Erfahrungen von einzelnen Individuen nicht representativ für ihr tägliches Leben sind, dann weiß ich nicht, was es sonst sein soll. Aber du kannst auch googlen, du findest tausend Statistiken und Aussagen von Frauen, die das gleiche oder ähnliches erlebt haben.

    Menschenverachtend ist auch, sich zu weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gegen das weibliche Geschlecht gibt, bloß weil man selbst noch nicht davon betroffen war.

    1. „Female candidates are now twice as likely to be chosen as equally qualified men.“

      https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2015/04/14/study-finds-surprisingly-that-women-are-favored-for-jobs-in-stem/

      Vieles was du hier als Beispiele nennst, stammt aus dem letzten Jahrhundert.

      Persönliche Anekdoten sind persönliche Anekdoten. Studien zeigen ein Bild das ganz anders aussehen kann und haben dabei viel mehr Menschen im Blick:

      https://www.huffingtonpost.com/2013/01/03/elementary-school-bias-boys_n_2404898.html

      1. Natürlich. Studien zeigen auch, dass Mädchen im Schnitt 5,5 Stunden und Jungs nur 3,8 Stunden pro Woche mit Hausaufgaben verbringen. Was auch zu besseren Noten führt. Heißt nicht, dass Jungen weniger intelligent sind, aber sie sind nach unterschiedlichen Standards erzogen. Mädchen wird von Anfang an beigebracht, dass sie hart arbeiten müssen, wenn sie etwas erreichen wollen. Bei Jungen wird da anscheinend nicht allzu viel Wert darauf gelegt..

    2. „Feminismus will Männer nicht benachteiligen, sondern die gleichen Rechte zusprechen, die Frauen haben. Beispielsweise zu Hause bleiben zu können, um sich um ihre Kinder kümmern zu können.“
      Welcher Feminismus setzt sich wo konkret dafür ein?
      Beispielsweise für eine Anpassung des Art. 6 ( 4 ) GG?
      Oder für eine Änderung von BGleiG u. GleibWV ( s.o. )?
      Oder die entgültige Streichung des §1626aBGB?
      Hmmm?

    3. „Menschenverachtend ist auch, sich zu weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gegen das weibliche Geschlecht gibt, bloß weil man selbst noch nicht davon betroffen war.“

      Nanu? Hat hier wer behauptet, die Burka wäre nicht diskriminierend? 😉
      Aber wo werden Frauen in D. den geschlechtsspezifisch diskriminiert?
      Daß sie sich in technischen Berufen irgendwelchen Hindernissen ausgesetzt sehen, die Männer nicht überwinden müssen, ist Billigpropaganda ohne Substanz. Es gibt einfach nahezu keine Mädels die sich dafür bewerben.
      Ich habe als Lehrling im Maschinenbau ganze zwei Kolleginnen gehabt, die von allen Männern, inkl. Ausbildungsmeistern fast auf Händen getragen wurden. Drei Tage lang, dann waren sie verschwunden, war ihnen dann wohl doch zu ölig der Job.

  4. Feminismus will es Frauen nicht leichter als Männern machen, nur genauso leicht. Feminismus will Männer nicht benachteiligen, sondern die gleichen Rechte zusprechen, die Frauen haben. Beispielsweise zu Hause bleiben zu können, um sich um ihre Kinder kümmern zu können.

    „Frauen können alles erreichen…“ – Das stimmt theoretisch, nur haben sie in der Praxis sehr viel mehr Hindernisse zu bewältigen als ihre männlichen Kontrahenten. Beginnt im Matheunterricht wo Lehrer sagen „Mädchen könnten das einfach nicht so gut“ und geht weiter in technischen Berufen wo es heißt „Frauen verstehen einfach nichts von Technik“ und wo man es als Frau sehr schwer hat, sich in dieser von Männern dominierten Branche durchzusetzen.

    Wenn persönliche Erfahrungen von einzelnen Individuen nicht representativ für ihr tägliches Leben sind, dann weiß ich nicht, was es sonst sein soll. Aber du kannst auch googlen, du findest tausend Statistiken und Aussagen von Frauen, die das gleiche oder ähnliches erlebt haben.

    Menschenverachtend ist auch, sich zu weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gegen das weibliche Geschlecht gibt, bloß weil man selbst noch nicht davon betroffen war.

    1. „Female candidates are now twice as likely to be chosen as equally qualified men.“

      https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2015/04/14/study-finds-surprisingly-that-women-are-favored-for-jobs-in-stem/

      Vieles was du hier als Beispiele nennst, stammt aus dem letzten Jahrhundert.

      Persönliche Anekdoten sind persönliche Anekdoten. Studien zeigen ein Bild das ganz anders aussehen kann und haben dabei viel mehr Menschen im Blick:

      https://www.huffingtonpost.com/2013/01/03/elementary-school-bias-boys_n_2404898.html

      1. Natürlich. Studien zeigen auch, dass Mädchen im Schnitt 5,5 Stunden und Jungs nur 3,8 Stunden pro Woche mit Hausaufgaben verbringen. Was auch zu besseren Noten führt. Heißt nicht, dass Jungen weniger intelligent sind, aber sie sind nach unterschiedlichen Standards erzogen. Mädchen wird von Anfang an beigebracht, dass sie hart arbeiten müssen, wenn sie etwas erreichen wollen. Bei Jungen wird da anscheinend nicht allzu viel Wert darauf gelegt..

    2. „Feminismus will es Frauen nicht leichter als Männern machen, nur genauso leicht. Feminismus will Männer nicht benachteiligen, sondern die gleichen Rechte zusprechen, die Frauen haben. “

      (2) Die Hochschule strebt an, in den Fächergruppen ein Verhältnis zwischen Professorinnen
      und Professoren zu erreichen, welches der Gleichstellungsquote nach Absatz 1 entspricht.
      Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des Verfahrens zur Vorbereitung der
      Berufungsvorschläge, der Beschlussfassungen der Berufungskommissionen und des
      Fachbereichsrats über den Berufungsvorschlag sowie hinsichtlich der Berufungen durch die
      Rektorin oder den Rektor. Satz 1 findet keine Anwendung, soweit in der Hochschule in
      einem Fach oder einer Fächergruppe der Anteil der Professorinnen im Verhältnis zu dem
      Anteil der Professoren überwiegt.

      https://www.hs-owl.de/fileadmin/downloads/verwaltung/stellenangebote/Auszug_aus_dem_Hochschulgesetz_NRW.pdf

      Gleichstellung entfällt, wenn Männer davon profitieren könnten, daher gibt es Geschlechterquoten nur für Frauen. Feministen wollen Männer eben gerade nicht die gleichen Möglichkeiten und Chancen zusprechen, die sie für Frauen fordern und sie sorgen mit Gesetzen dafür das Männer diskriminiert werden.

      1. Ich bin keine Befürworterin von Quoten, da sie uns zeigt, dass unsere Gesellschaft noch nicht fähig ist, Frauen in die Positionen zu bringen, in die sie wollen, wenn es nur auf Fähigkeiten ankommt. Ich möchte auch nicht, wenn ich einmal arbeite nachgesagt bekommen, ich wäre nur aufgrund der Quote eingestellt worden, denn nichts schadet der Autorität eine Führungsperson mehr. Ich finde es nicht gerecht, wenn Frauen aufgrund einer Quote vorgezogen werden, jeder sollte eingestellt werden, weil er von sich überzeugen konnte.

      2. “ da sie uns zeigt, dass unsere Gesellschaft noch nicht fähig ist, Frauen in die Positionen zu bringen, in die sie wollen, wenn es nur auf Fähigkeiten ankommt.“

        Wo und wie wird uns das gezeigt? Wieviele Frauen wollen denn Führungspositionen? Wieviele Männer wollen das überhaupt?

        Achte mal darauf das Feministinnen niemals darüber sprechen wieviele Frauen sich in diesen ach so frauenfeindlichen Männerdomänen BEWERBEN! Sie zeigen immer nur das Endergebnis: XX% Frauen werden diskriminiert.

        Da werden vorschnell immer die gleichen Schlüsse gezogen, und auf deren Grundlage als Ausgleich für eine behauptetem aber nicht nachgewiesene, Benachteiligung von Frauen dann deren Bevorzugung gefordert.

        1. Das ist auch ein Problem in unserer Gesellschaft, Frauen trauen sich es meistens selbst nicht zu, weil sie keine positive Resonanz bekommen.
          z.B wenn es um Gehaltsverhandlungen geht: Männer werden als ehrlich und direkt gesehen, wenn sie mehr Gehalt fordern, Frauen hingegen unsympathischer und karrieregeil – von Männern sowie von Frauen

          Du hast Recht, vielleicht bewerben sich Frauen weniger auf diese Posten, doch ich denke nicht, dass das der Grund für eine doch so starke Differenz ist

    3. „Feminismus will Männer nicht benachteiligen, sondern die gleichen Rechte zusprechen, die Frauen haben. Beispielsweise zu Hause bleiben zu können, um sich um ihre Kinder kümmern zu können.“
      Welcher Feminismus setzt sich wo konkret dafür ein?
      Beispielsweise für eine Anpassung des Art. 6 ( 4 ) GG?
      Oder für eine Änderung von BGleiG u. GleibWV ( s.o. )?
      Oder die entgültige Streichung des §1626aBGB?
      Hmmm?

    4. „Menschenverachtend ist auch, sich zu weigern, anzuerkennen, dass es Diskriminierung gegen das weibliche Geschlecht gibt, bloß weil man selbst noch nicht davon betroffen war.“

      Nanu? Hat hier wer behauptet, die Burka wäre nicht diskriminierend? 😉
      Aber wo werden Frauen in D. den geschlechtsspezifisch diskriminiert?
      Daß sie sich in technischen Berufen irgendwelchen Hindernissen ausgesetzt sehen, die Männer nicht überwinden müssen, ist Billigpropaganda ohne Substanz. Es gibt einfach nahezu keine Mädels die sich dafür bewerben.
      Ich habe als Lehrling im Maschinenbau ganze zwei Kolleginnen gehabt, die von allen Männern, inkl. Ausbildungsmeistern fast auf Händen getragen wurden. Drei Tage lang, dann waren sie verschwunden, war ihnen dann wohl doch zu ölig der Job.

  5. „Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen? Ist das nicht auch einfach ne Behauptung ohne Beleg?“

    Bei nahezu allen relevanten Arten der privaten Versicherungen gibt es einen Netto-Transfer von Männern zu Frauen, bei den gesetzlichen sowieso.
    Bis 2012 gab es sogar ganz offiziell Frauentarife, z.B. bei den Kfz-Versicherungen.
    Wo Frauen versicherungstechnisch höhere Risiken darstellten, wurden frühzeitig sog. „Unisex-Tarife“ eingerichtet, z.B. bei der Riester-Rente.
    Der EuGH hatte 2011 unterschiedliche Tarife aufgrund des Geschlechts verboten, was in 7 von 12 Versicherungssparten für Männer zu Beitragserhöhungen führten.
    (siehe: https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/unisex-tarif#)

    Nichteheliche Väter müssen ihr Elternrecht auf die eigenen Kinder BEANTRAGEN, grundgesetzwidrig, aber vom BVerfG abgenickt.

    Den militärischen Zwangsdienst brauch ich wohl nicht weiter zu erwähnen.
    Er ist NICHT abgeschafft, sondern nur ausgesetzt.

    Männer werden für gleiche Straftaten schneller, häufiger und härter bestraft, als Frauen.
    Interessant hierzu den „Fall Patrick S. und Susann K.“, bei dem für nun wirklich denselben Tatbestand „Sex unter Geschwistern“ NUR der Mann mit Gefängnisstrafe bedroht und schließlich eingekerkert wurde. Siehe hierzu: http://www.fr.de/fr-serien/liebe/liebe-unter-geschwistern-inzest-die-liebe-die-keine-sein-darf-a-474437

      1. Wenn Du Dich für echte Gleichberechtigung einsetzt, so ist das löblich, aber nicht feministisch.

        Der Feminismus setzt sich explizit für die sog.“Positive Diskriminierung“ ein. Und das heißt, Diskriminierung von Männern, die wird nämlich begrüßt und als „Positiv“ interpretiert. Google it!

        Hast Du mittlerweile mal die Seite auf Anne’s Auschfrei studiert, wo die rechtlichen Diskriminierungen von Männern in D. aufgelistet sind? Die meisten dieser Regelungen wurden von Feministen durchgedrückt und alle werden von Feministen fanatisch verteidigt.

        Einfaches Beispiel sind BGleiG u. GleibWV ( beides bei dejure.org umfassend dargestellt ).

  6. „Und wo genau müssen Männer für Frauen bezahlen? Ist das nicht auch einfach ne Behauptung ohne Beleg?“

    Bei nahezu allen relevanten Arten der privaten Versicherungen gibt es einen Netto-Transfer von Männern zu Frauen, bei den gesetzlichen sowieso.
    Bis 2012 gab es sogar ganz offiziell Frauentarife, z.B. bei den Kfz-Versicherungen.
    Wo Frauen versicherungstechnisch höhere Risiken darstellten, wurden frühzeitig sog. „Unisex-Tarife“ eingerichtet, z.B. bei der Riester-Rente.
    Der EuGH hatte 2011 unterschiedliche Tarife aufgrund des Geschlechts verboten, was in 7 von 12 Versicherungssparten für Männer zu Beitragserhöhungen führten.
    (siehe: https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/unisex-tarif#)

    Nichteheliche Väter müssen ihr Elternrecht auf die eigenen Kinder BEANTRAGEN, grundgesetzwidrig, aber vom BVerfG abgenickt.

    Den militärischen Zwangsdienst brauch ich wohl nicht weiter zu erwähnen.
    Er ist NICHT abgeschafft, sondern nur ausgesetzt.

    Männer werden für gleiche Straftaten schneller, häufiger und härter bestraft, als Frauen.
    Interessant hierzu den „Fall Patrick S. und Susann K.“, bei dem für nun wirklich denselben Tatbestand „Sex unter Geschwistern“ NUR der Mann mit Gefängnisstrafe bedroht und schließlich eingekerkert wurde. Siehe hierzu: http://www.fr.de/fr-serien/liebe/liebe-unter-geschwistern-inzest-die-liebe-die-keine-sein-darf-a-474437

      1. Wenn Du Dich für echte Gleichberechtigung einsetzt, so ist das löblich, aber nicht feministisch.

        Der Feminismus setzt sich explizit für die sog.“Positive Diskriminierung“ ein. Und das heißt, Diskriminierung von Männern, die wird nämlich begrüßt und als „Positiv“ interpretiert. Google it!

        Hast Du mittlerweile mal die Seite auf Anne’s Auschfrei studiert, wo die rechtlichen Diskriminierungen von Männern in D. aufgelistet sind? Die meisten dieser Regelungen wurden von Feministen durchgedrückt und alle werden von Feministen fanatisch verteidigt.

        Einfaches Beispiel sind BGleiG u. GleibWV ( beides bei dejure.org umfassend dargestellt ).

  7. Ich glaube, es ist hier nicht entscheidend ob jemand Mann oder Frau ist wenn es um Chancen geht. Die meisten Unterschiede sind in unterschiedlichen persönlichen Entscheidungen begründet. Wenn eine Frau sich für einen Beruf entscheidet in dem es weniger Gehalt gibt, ist es eben keine Diskriminierung sondern einfach nur eine Entscheidung für etwas anderes. Das unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden und statistisch es Unterschiede gibt zwischen Männern oder Frauen ist also vorrangig in persönlichen Entscheidungen und geschlechtstypischen Preferencen begründet. Ist es unser Ziel, jeden Job gleich zu bezahlen um das auszugleichen? Dann wird oft die Rolle der Geschlechter in den Familien herangezogen, warum eigentlich, sucht sich nicht jede Frau ihren Partner selbst aus? Wer hindert sie, sich jemanden zu nehmen, der sich um Kinder und Haushalt kümmert und selbst mehr oder gleich viel Energie in ihre Kariere zu stecken? Wieder eine persönliche Entscheidung. Der Fehler ist doch, dass manche glauben, Entscheidungen haben keine Konsequenzen. Frauen können das Gleiche erreichen aber eben zu den gleichen Bedingungen wie Männer. Zum gleichen Elend, um den Preis der gleichen Entbehrungen. Aber es funktioniert nicht (leider) auf Mädchen und Mutter zu machen, das Kleid und die Hände nicht zu beschmutzen, sich die Drinks an der Bar ausgeben zu lassen usw. und am Ende das gleiche zu erreichen wie ein vergleichbarer Mann. Wobei ich bezweifel ob das überhaupt erstrebenswert ist und glücklich macht.

    1. Feminismus möchte nicht, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufen gleich viel verdienen, sondern in gleichen Berufen mit gleichen Qualifikationen. Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.“ Wo ist das gerecht?

          1. Es ging mir auch nur um meinen Einwand, dass hier bei uns der Einfluss persönlicher Entscheidungen mittler Weile entscheidender ist als das Geschlecht. Das schließt nicht aus, dass es eine ungerechte Verteilung der möglichen Entscheidungen gibt. Es ist nicht alles gut. Letztlich gibt es auch Entscheidungen, die ein Mensch nur treffen kann oder muss weil er einem bestimmten Geschlecht angehört. Aber das Geschlecht mit seinen Eigenschaften ist auch identitätsstiftend, macht das Individuum aus.

      1. „Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.“ Wo ist das gerecht?“
        Warum sollte sie denn den Job verlieren? Weil irgendwem plötzlich aufgefallen ist: diese Frau ist Rektorin und hat drei Kinder?
        Nicht wirklich, oder?
        Was blendest Du da aus?

      2. „Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.““

        Diese Behauptung steht in Widerspruch zu meinen Erfahrungen und zahlreichen in der Presse dargestellten Fällen.
        Ein gar nicht so seltener Ablauf ist eher einer, in der nach ausscheiden eines Rektors zuerst mal ein Konrektor kommissarisch dessen Aufgaben übernimmt, sich auch um das Amt bewirbt, viele Beteiligte das auch unterstützen – aber sich dann die Ernennung hinzieht, weil man unbedingt eine Frau auf dem Posten haben will, aus dem Kollegium aber niemand übernehmen will. man extern ausschreibt, und es sich eben hinzieht, weil man keine Frau findet – und dann irgendwann eine externe Frau für den Posten draufsetzt. Schon mehrfach genau so passiert. Insofern klingt die Behauptung in meinen Ohren eher unglaubwürdig.

        Daher ziehe ich jetzt einfach mal den Schluss: “ hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren“ heißt, dass auch hier nicht der männliche Bewerber (genau das bedeutet das „beinahe“) den Job erhalten hat. Dass sie sich selbst für die besser qualifizierte hält oder darstellt, betrachte ich als Selbstdarstellung, die stimmen kann oder auch nicht, aber wer würde das in entsprechender Situation nicht von sich selbst behaupten?
        Weiter klingt für mich an, dass die Besetzung offenkundig nicht als selbstverständlich erachtet wurde und darüber wohl hart verhandelt wurde, und die Frau aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorging. Trotzdem gelingt es ihr, das ganz im Licht einer irgendwie gearteten Diskriminierung aufgrund ihres Frauseins darzustellen. Umgekehrt würde das niemals funktionieren. Und das ist doch bemerkenswert, oder?

      3. Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren.

        These: Menschen in Leitungsfunktion müssen von Zeit zu Zeit herausgefordert und in Frage gestellt werden, damit eine Ablösung erfolgen kann, wenn sie ihre Leitungsfunktion nicht mehr erfüllen.
        Begründung: Ein solches Verhalten ist systemisch zu erwarten, weil durch nicht ausgefüllte Leitungstätigkeit ein Machtvakuum entsteht, dass sich gruppendynamisch füllen muss. Im ersten Schritt muss nicht die Entmachtung stehen, mindestens aber das Ausbilden einer zweiten, informellen Hierarchie. Die informelle Hierarchie wird spätestens dann in Konflikt mit der offiziellen Hierarchie treten, wenn größere Zieldifferenzen auftreten. Irgendwann muss die offizielle Hierarchie sich der informellen wieder annähern um die Kosten, die genannte Konflikte verursachen, zu reduzieren (sonst bleibt zu wenig Energie für das Erreichen der eigentlichen Ziele der hierarchischen Organisation). Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern bei allen hierarchisch organisierten Tiergruppen, z.B. Wölfe, Löwen, Schimpansen, Gorillas, Elefantenkühe(!), …

        Wenn ich Deine Formulierung richtig verstehe, dann hat Deine Mutter den Machtkampf gewonnen. (Mit welchen Mitteln?) Das von Dir angeführte Argument der besseren Qualifikation ist ein in meinen Augen gern von Frauen ins Feld geführtes Argument. Es ist in meinen Augen aber sehr eindimensional nur darauf abzustellen und der Trumpf sticht auch nicht immer: Wenn wir uns Konsumprodukte anschauen, dann gewinnt nicht immer das Produkt mit den besten Leistungsmerkmalen. Ehrlicherweise gewinnt ein solches Produkt sogar recht selten. Die Produkte mit dem ansprechendsten Marketing und hinreichenden(!) Leistungsmerkmalen machen das Rennen. Beispiel: Monsterbeats-Kopfhörer. Es gab vor dem Hype um „beats“ Hersteller, die für gleiches oder geringeres Geld leistungsfähigere Kopfhörer anboten. Aber erst das Livestyle-Marketing (konsequente Hochpreisstrategie, „coole“ Werbeträger, „coole“ Story) in Verbindung mit technischen Eigenschaften, die ein Mindestmaß an Qualität erreichten, brachten den Erfolg bei der jungen Käuferschicht. Genauso ist es bei Machtkämpfen. Formale Qualifikation ist ein Argument von vielen. Wenn es nicht den Erfolg bringt, dann ist es mitnichten ein Beweis für Diskriminierung. (Sie ist aber auch nicht ausgeschlossen).

  8. Ich glaube, es ist hier nicht entscheidend ob jemand Mann oder Frau ist wenn es um Chancen geht. Die meisten Unterschiede sind in unterschiedlichen persönlichen Entscheidungen begründet. Wenn eine Frau sich für einen Beruf entscheidet in dem es weniger Gehalt gibt, ist es eben keine Diskriminierung sondern einfach nur eine Entscheidung für etwas anderes. Das unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden und statistisch es Unterschiede gibt zwischen Männern oder Frauen ist also vorrangig in persönlichen Entscheidungen und geschlechtstypischen Preferencen begründet. Ist es unser Ziel, jeden Job gleich zu bezahlen um das auszugleichen? Dann wird oft die Rolle der Geschlechter in den Familien herangezogen, warum eigentlich, sucht sich nicht jede Frau ihren Partner selbst aus? Wer hindert sie, sich jemanden zu nehmen, der sich um Kinder und Haushalt kümmert und selbst mehr oder gleich viel Energie in ihre Kariere zu stecken? Wieder eine persönliche Entscheidung. Der Fehler ist doch, dass manche glauben, Entscheidungen haben keine Konsequenzen. Frauen können das Gleiche erreichen aber eben zu den gleichen Bedingungen wie Männer. Zum gleichen Elend, um den Preis der gleichen Entbehrungen. Aber es funktioniert nicht (leider) auf Mädchen und Mutter zu machen, das Kleid und die Hände nicht zu beschmutzen, sich die Drinks an der Bar ausgeben zu lassen usw. und am Ende das gleiche zu erreichen wie ein vergleichbarer Mann. Wobei ich bezweifel ob das überhaupt erstrebenswert ist und glücklich macht.

    1. Feminismus möchte nicht, dass Frauen und Männer in unterschiedlichen Berufen gleich viel verdienen, sondern in gleichen Berufen mit gleichen Qualifikationen. Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.“ Wo ist das gerecht?

          1. Es ging mir auch nur um meinen Einwand, dass hier bei uns der Einfluss persönlicher Entscheidungen mittler Weile entscheidender ist als das Geschlecht. Das schließt nicht aus, dass es eine ungerechte Verteilung der möglichen Entscheidungen gibt. Es ist nicht alles gut. Letztlich gibt es auch Entscheidungen, die ein Mensch nur treffen kann oder muss weil er einem bestimmten Geschlecht angehört. Aber das Geschlecht mit seinen Eigenschaften ist auch identitätsstiftend, macht das Individuum aus.

      1. „Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.“ Wo ist das gerecht?“
        Warum sollte sie denn den Job verlieren? Weil irgendwem plötzlich aufgefallen ist: diese Frau ist Rektorin und hat drei Kinder?
        Nicht wirklich, oder?
        Was blendest Du da aus?

      2. „Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren. Mit welchem Argument? „Sie sind eine Frau und haben 3 Kinder.““

        Diese Behauptung steht in Widerspruch zu meinen Erfahrungen und zahlreichen in der Presse dargestellten Fällen.
        Ein gar nicht so seltener Ablauf ist eher einer, in der nach ausscheiden eines Rektors zuerst mal ein Konrektor kommissarisch dessen Aufgaben übernimmt, sich auch um das Amt bewirbt, viele Beteiligte das auch unterstützen – aber sich dann die Ernennung hinzieht, weil man unbedingt eine Frau auf dem Posten haben will, aus dem Kollegium aber niemand übernehmen will. man extern ausschreibt, und es sich eben hinzieht, weil man keine Frau findet – und dann irgendwann eine externe Frau für den Posten draufsetzt. Schon mehrfach genau so passiert. Insofern klingt die Behauptung in meinen Ohren eher unglaubwürdig.

        Daher ziehe ich jetzt einfach mal den Schluss: “ hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren“ heißt, dass auch hier nicht der männliche Bewerber (genau das bedeutet das „beinahe“) den Job erhalten hat. Dass sie sich selbst für die besser qualifizierte hält oder darstellt, betrachte ich als Selbstdarstellung, die stimmen kann oder auch nicht, aber wer würde das in entsprechender Situation nicht von sich selbst behaupten?
        Weiter klingt für mich an, dass die Besetzung offenkundig nicht als selbstverständlich erachtet wurde und darüber wohl hart verhandelt wurde, und die Frau aus dieser Auseinandersetzung als Sieger hervorging. Trotzdem gelingt es ihr, das ganz im Licht einer irgendwie gearteten Diskriminierung aufgrund ihres Frauseins darzustellen. Umgekehrt würde das niemals funktionieren. Und das ist doch bemerkenswert, oder?

      3. Meine Mutter ist Rektorin und hätte den Job beinahe an ihren schlechter qualifizierten, männlichen Mitbewerber verloren.

        These: Menschen in Leitungsfunktion müssen von Zeit zu Zeit herausgefordert und in Frage gestellt werden, damit eine Ablösung erfolgen kann, wenn sie ihre Leitungsfunktion nicht mehr erfüllen.
        Begründung: Ein solches Verhalten ist systemisch zu erwarten, weil durch nicht ausgefüllte Leitungstätigkeit ein Machtvakuum entsteht, dass sich gruppendynamisch füllen muss. Im ersten Schritt muss nicht die Entmachtung stehen, mindestens aber das Ausbilden einer zweiten, informellen Hierarchie. Die informelle Hierarchie wird spätestens dann in Konflikt mit der offiziellen Hierarchie treten, wenn größere Zieldifferenzen auftreten. Irgendwann muss die offizielle Hierarchie sich der informellen wieder annähern um die Kosten, die genannte Konflikte verursachen, zu reduzieren (sonst bleibt zu wenig Energie für das Erreichen der eigentlichen Ziele der hierarchischen Organisation). Das ist nicht nur bei Menschen so, sondern bei allen hierarchisch organisierten Tiergruppen, z.B. Wölfe, Löwen, Schimpansen, Gorillas, Elefantenkühe(!), …

        Wenn ich Deine Formulierung richtig verstehe, dann hat Deine Mutter den Machtkampf gewonnen. (Mit welchen Mitteln?) Das von Dir angeführte Argument der besseren Qualifikation ist ein in meinen Augen gern von Frauen ins Feld geführtes Argument. Es ist in meinen Augen aber sehr eindimensional nur darauf abzustellen und der Trumpf sticht auch nicht immer: Wenn wir uns Konsumprodukte anschauen, dann gewinnt nicht immer das Produkt mit den besten Leistungsmerkmalen. Ehrlicherweise gewinnt ein solches Produkt sogar recht selten. Die Produkte mit dem ansprechendsten Marketing und hinreichenden(!) Leistungsmerkmalen machen das Rennen. Beispiel: Monsterbeats-Kopfhörer. Es gab vor dem Hype um „beats“ Hersteller, die für gleiches oder geringeres Geld leistungsfähigere Kopfhörer anboten. Aber erst das Livestyle-Marketing (konsequente Hochpreisstrategie, „coole“ Werbeträger, „coole“ Story) in Verbindung mit technischen Eigenschaften, die ein Mindestmaß an Qualität erreichten, brachten den Erfolg bei der jungen Käuferschicht. Genauso ist es bei Machtkämpfen. Formale Qualifikation ist ein Argument von vielen. Wenn es nicht den Erfolg bringt, dann ist es mitnichten ein Beweis für Diskriminierung. (Sie ist aber auch nicht ausgeschlossen).

  9. „Es geht im Feminismus nicht darum, Männer herabzuwürdigen oder -zusetzen, es geht darum, Frauen anzuheben, um sie auf die gleiche Ebene wie Männer zu bringen und dabei gleichzeitig Männer in anderer Hinsicht genauso anzuheben, wenn sie irgendwo schlechter gestellt sind, als Frauen.“

    Wenn es in deinem Feminismus darum geht, dass man Männer nicht herabwürdigt, dann ist das ja schön.
    In den allermeisten feministischen Theorien ist aber dem Mann sehr eindeutig die Position des Bösen oder des Leidverursachers zugewiesen.
    Es sind häufig sehr einfache Theorien, die schlicht darauf abstellen, dass jeder Unterschied, der Nachteilig für Frauen ist, auf ihre Unterdrückung zurückzuführen ist und jeder Unterschied, der Nachteilig für Männer ist, ebenso von Männern gemacht worden ist (das patriarchat schadet auch Männer).
    Frauen hingegen erscheinen in diesen Theorien nie als Handelnde und Gestaltende der Gesellschaft, sie stellen nie Anforderungen an Männer, sie haben keine Ziele und Wünsche die zu den akutellen Umständen beitragen und Geschlechterrollen aktiv stabilisieren, sie haben allenfalls internalisierte Frauenfeindlichkeit als Folge ihrer Unterdrückung.

    Wenn du Leute fragst, ob sie für Gleichberechtigung sind, dann werden die meisten ja sagen. Wenn du Leute fragst, ob sie für modernen Feminismus sind, dann werden eben sehr viele Nein sagen, weil sie wissen, dass das nicht das gleiche ist. Dann einfach mit einer sehr einfachen Definition zu kommen, die beides gleich setzt, ist ein Strohmann.

    Ein einfacher Test ist folgendes: Such mal einen feministischen Text, der positiv für Männer ist und die Beseitigung von Nachteilen für sie fordert ohne ihnen als Gruppe gleichzeitig die Alleinschuld an diesen zuzuweisen.
    Solange du einen solchen nicht findest sollte dir das zu denken geben

    1. Nein, genau darum geht es im modernen Feminismus nicht. Diese Theorie wurde vor allem von Maskulinisten verbreitet, die sich von Feministen in ihrer Männlichkeit bedroht sahen. Feminismus fordert die Gleichberechtigung beider Geschlechter, ohne eines dabei zu diskriminieren.
      Wenn ich in meiner Schule (ja, ich bin noch Schülerin) frage, ob Feminismus benötigt wird, dann wird mit „Ja“ geantwortet, auch wenn ich fast die einzige Feministin dort bin. Wenn ich frage, ob Frauen noch diskriminiert oder benachteiligt werden, antworten Jungen wie Mädchen sofort mit ja, denn wir erleben diese Diskriminierung fast jeden Tag und jeder von uns kann sich an mindestens ein Erlebnis zurückerinnern. Fragt man jedoch nach Sexismus gegenüber Männern muss lange überlegt werden, bis ein „teilweise“ zurückkommt.
      Auch Männer werden diskriminiert, auch daran muss sich etwas ändern, da viele Männer das Verhalten (Sexismus) ihnen gegenüber als „normal“ verstehen – sollten sie aber nicht.
      Was ich mit meinem kleinen Beispiel zeigen wollte, ist dass Sexismus gegenüber Frauen verbreiteter ist und unser Leben (aus Schülersicht) sehr viel mehr betrifft, als Diskriminierung gegenüber Männern, was beispielsweise das Sorgerecht angeht. Trotzdem muss man sich auch dagegen einsetzen, ich als Schülerin mache das gerade verstärkt für Mädchen und Jungen in meinem Alter, heißt aber nicht, dass ich den Rest ignoriere.

      Zwei Links:
      https://www.heise.de/tp/features/Maenner-leiden-am-Patriarchat-3395564.html
      http://www.bento.de/politik/feminismus-warum-auch-maenner-feministen-sein-koennen-1329987/

      1. „Nein, genau darum geht es im modernen Feminismus nicht. Diese Theorie wurde vor allem von Maskulinisten verbreitet, die sich von Feministen in ihrer Männlichkeit bedroht sahen.“

        Folgen mal @RealPeerReview. Es gibt unzählige Beispiele wie genau diese Theorien ihren Ursprung im universitären Genderfeminismus haben.

        „in ihrer Männlichkeit bedroht sahen.“ – Das ist auch wieder so ein typisches feministisches Allzweckargument. Anstatt auf Kritik einzugehen, wird pauschal behauptet diese Männer haben Angst vor Frauen oder fühlen sich in ihrer Männlichkeit bedroht. Schon so oft erlebt. haha

        „Wenn ich frage, ob Frauen noch diskriminiert oder benachteiligt werden, antworten Jungen wie Mädchen sofort mit ja, denn wir erleben diese Diskriminierung fast jeden Tag und jeder von uns kann sich an mindestens ein Erlebnis zurückerinnern. Fragt man jedoch nach Sexismus gegenüber Männern muss lange überlegt werden, bis ein „teilweise“ zurückkommt.“

        Na klar, jeder der einen Fernseher hat oder mal Nachrichten ließt wird ja auch vollgestopft mit feministischer Propaganda, wie dem Gender Pay Gap oder dass die Ursache von niedrigen Frauenanteilen im gut bezahlten Bereich XY seine Ursache in Diskriminierung hat, während niemand davon redet das Männer in Bereichen mit hohen Frauenanteilen diskriminiert werden. Ich wette auch deine Lehrer werden davon nicht abweichen. So funktioniert Propaganda: Man wiederholt eine Lüge so oft und penetrant, das die Leute sie irgendwann glauben, selbst wenn man ihnen anschließend die Wahrheit erzählt.

        Frage doch mal ob ihr euch in der Schule den Film „The Red Pill“ anschauen könnt.

      2. Beschränke es am Besten nur auf die Bereiche in denen Frauen häufiger betroffen sind, dann wird dein Weltbild nicht durcheinander gebracht ^^. Genau deswegen soll ja auch die Unschuldsvermutung nur im Bereich des Sexualstrafrecht abgeschafft werden, da Männer aufgrund ihres größeren Sexualtriebes und der Konvention das sie den ersten Schritt zu machen haben, häufiger Täter werden. Als Opfer werden Männer hier ja sowieso nicht ernst genommen.

        https://www.nzz.ch/schweiz/die-sp-nimmt-belaestiger-ins-visier-ld.1334446

        1. Der Artikel den du verlinkt hast: Ich sehe das ganze Kritisch, natürlich ist es ein Problem, dass 80% der Beschuldigten ohne Strafe davonkommen, aber ich denke nicht, dass man den Rechtsgrundsatz „unschuldig bis zum Beweis der Schuld“ umkehren sollte, bzw darf.
          Man muss andere Möglichkeiten finden, Sexualstraftäter/innen zu verurteilen.

          Und doch, ich nehme Männer als Opfer wahr und ernst, und es wird viel zu wenig darüber geredet. Ich schätze die Dunkelziffer bei Sexuellen Übergriffen gegen Männer als sehr hoch ein, nichtsdestotrotz vermute ich, dass Frauen häufiger Opfer sind, sei es wegen unserer Gesellschaft oder vielleicht doch schlicht körperlicher Unterlegenheit.

      3. @ Sternchen:
        „natürlich ist es ein Problem, dass 80% der Beschuldigten ohne Strafe davonkommen,“
        Und im nächsten Kommentar sagst Du, daß Du gegen die ( dann auch offizielle ) Abschaffung der Unschuldsvermutung wärest.
        Ja was denn nun? Schuldig wegen Beschuldigung, oder ein faires Verfahren?
        Da solltet Du Dich mal entscheiden.

        Nur um Dir den Grundsatz, den es mal dazu gab ( damals, im letzten Jahrtausend ), en Detail vor Augen zu führen:
        Eine einer Straftat verdächtigte/beschuldigte Person hat so lange als unschuldig zu gelten, bis ihre Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.
        Da ist nix mit „listen&believe“!
        Und wenn nun 80% Beschuldigte frei ausgehen, dann ist das u.U. sehr vernünftig.
        Z.B. im Familienrecht geht man davon aus, daß rund 70 ( manche Schätzungen sagen auch 80 )% aller Beschuldigungen von Sexualdelikten aus verfahrenstaktischen Gründen falsch erhoben werden.
        Da sind also bis zu rund 80% aller Beschuldigten frei zu sprechen ( sofern es überhaupt zu einem Strafverfahren kommt, was z.T. von den Fam-Richtern selbst boykottiert wird, m.E. ein Unding, da so Offizialdelikte gezielt unter den Tisch gekehrt werden ).

        Das Problem ist da also die Beschuldigung, welche Eltern ( meist Väter ) von ihren Kindern trennt, welche dann dem Beschuldigenden überlassen werden, der schon durch die Falschbeschuldigung bewiesen hat, daß er bestenfalls über gestörte Erziehungskompetenzen verfügt!

        Nebenbei entstehen dadurch auch ganz üble Probleme für echte Vergewaltigungsopfer, denen man nicht glaubt, aufgrund der vielen boshaften Spinner in dem Bereich, wodurch U.u. Ermittlungen nicht, o. nicht ausreichend intensiv durchgeführt werden.

  10. „Es geht im Feminismus nicht darum, Männer herabzuwürdigen oder -zusetzen, es geht darum, Frauen anzuheben, um sie auf die gleiche Ebene wie Männer zu bringen und dabei gleichzeitig Männer in anderer Hinsicht genauso anzuheben, wenn sie irgendwo schlechter gestellt sind, als Frauen.“

    Wenn es in deinem Feminismus darum geht, dass man Männer nicht herabwürdigt, dann ist das ja schön.
    In den allermeisten feministischen Theorien ist aber dem Mann sehr eindeutig die Position des Bösen oder des Leidverursachers zugewiesen.
    Es sind häufig sehr einfache Theorien, die schlicht darauf abstellen, dass jeder Unterschied, der Nachteilig für Frauen ist, auf ihre Unterdrückung zurückzuführen ist und jeder Unterschied, der Nachteilig für Männer ist, ebenso von Männern gemacht worden ist (das patriarchat schadet auch Männer).
    Frauen hingegen erscheinen in diesen Theorien nie als Handelnde und Gestaltende der Gesellschaft, sie stellen nie Anforderungen an Männer, sie haben keine Ziele und Wünsche die zu den akutellen Umständen beitragen und Geschlechterrollen aktiv stabilisieren, sie haben allenfalls internalisierte Frauenfeindlichkeit als Folge ihrer Unterdrückung.

    Wenn du Leute fragst, ob sie für Gleichberechtigung sind, dann werden die meisten ja sagen. Wenn du Leute fragst, ob sie für modernen Feminismus sind, dann werden eben sehr viele Nein sagen, weil sie wissen, dass das nicht das gleiche ist. Dann einfach mit einer sehr einfachen Definition zu kommen, die beides gleich setzt, ist ein Strohmann.

    Ein einfacher Test ist folgendes: Such mal einen feministischen Text, der positiv für Männer ist und die Beseitigung von Nachteilen für sie fordert ohne ihnen als Gruppe gleichzeitig die Alleinschuld an diesen zuzuweisen.
    Solange du einen solchen nicht findest sollte dir das zu denken geben

    1. Nein, genau darum geht es im modernen Feminismus nicht. Diese Theorie wurde vor allem von Maskulinisten verbreitet, die sich von Feministen in ihrer Männlichkeit bedroht sahen. Feminismus fordert die Gleichberechtigung beider Geschlechter, ohne eines dabei zu diskriminieren.
      Wenn ich in meiner Schule (ja, ich bin noch Schülerin) frage, ob Feminismus benötigt wird, dann wird mit „Ja“ geantwortet, auch wenn ich fast die einzige Feministin dort bin. Wenn ich frage, ob Frauen noch diskriminiert oder benachteiligt werden, antworten Jungen wie Mädchen sofort mit ja, denn wir erleben diese Diskriminierung fast jeden Tag und jeder von uns kann sich an mindestens ein Erlebnis zurückerinnern. Fragt man jedoch nach Sexismus gegenüber Männern muss lange überlegt werden, bis ein „teilweise“ zurückkommt.
      Auch Männer werden diskriminiert, auch daran muss sich etwas ändern, da viele Männer das Verhalten (Sexismus) ihnen gegenüber als „normal“ verstehen – sollten sie aber nicht.
      Was ich mit meinem kleinen Beispiel zeigen wollte, ist dass Sexismus gegenüber Frauen verbreiteter ist und unser Leben (aus Schülersicht) sehr viel mehr betrifft, als Diskriminierung gegenüber Männern, was beispielsweise das Sorgerecht angeht. Trotzdem muss man sich auch dagegen einsetzen, ich als Schülerin mache das gerade verstärkt für Mädchen und Jungen in meinem Alter, heißt aber nicht, dass ich den Rest ignoriere.

      Zwei Links:
      https://www.heise.de/tp/features/Maenner-leiden-am-Patriarchat-3395564.html
      http://www.bento.de/politik/feminismus-warum-auch-maenner-feministen-sein-koennen-1329987/

      1. „Nein, genau darum geht es im modernen Feminismus nicht. Diese Theorie wurde vor allem von Maskulinisten verbreitet, die sich von Feministen in ihrer Männlichkeit bedroht sahen.“

        Folgen mal @RealPeerReview. Es gibt unzählige Beispiele wie genau diese Theorien ihren Ursprung im universitären Genderfeminismus haben.

        „in ihrer Männlichkeit bedroht sahen.“ – Das ist auch wieder so ein typisches feministisches Allzweckargument. Anstatt auf Kritik einzugehen, wird pauschal behauptet diese Männer haben Angst vor Frauen oder fühlen sich in ihrer Männlichkeit bedroht. Schon so oft erlebt. haha

        „Wenn ich frage, ob Frauen noch diskriminiert oder benachteiligt werden, antworten Jungen wie Mädchen sofort mit ja, denn wir erleben diese Diskriminierung fast jeden Tag und jeder von uns kann sich an mindestens ein Erlebnis zurückerinnern. Fragt man jedoch nach Sexismus gegenüber Männern muss lange überlegt werden, bis ein „teilweise“ zurückkommt.“

        Na klar, jeder der einen Fernseher hat oder mal Nachrichten ließt wird ja auch vollgestopft mit feministischer Propaganda, wie dem Gender Pay Gap oder dass die Ursache von niedrigen Frauenanteilen im gut bezahlten Bereich XY seine Ursache in Diskriminierung hat, während niemand davon redet das Männer in Bereichen mit hohen Frauenanteilen diskriminiert werden. Ich wette auch deine Lehrer werden davon nicht abweichen. So funktioniert Propaganda: Man wiederholt eine Lüge so oft und penetrant, das die Leute sie irgendwann glauben, selbst wenn man ihnen anschließend die Wahrheit erzählt.

        Frage doch mal ob ihr euch in der Schule den Film „The Red Pill“ anschauen könnt.

      2. Beschränke es am Besten nur auf die Bereiche in denen Frauen häufiger betroffen sind, dann wird dein Weltbild nicht durcheinander gebracht ^^. Genau deswegen soll ja auch die Unschuldsvermutung nur im Bereich des Sexualstrafrecht abgeschafft werden, da Männer aufgrund ihres größeren Sexualtriebes und der Konvention das sie den ersten Schritt zu machen haben, häufiger Täter werden. Als Opfer werden Männer hier ja sowieso nicht ernst genommen.

        https://www.nzz.ch/schweiz/die-sp-nimmt-belaestiger-ins-visier-ld.1334446

        1. Der Artikel den du verlinkt hast: Ich sehe das ganze Kritisch, natürlich ist es ein Problem, dass 80% der Beschuldigten ohne Strafe davonkommen, aber ich denke nicht, dass man den Rechtsgrundsatz „unschuldig bis zum Beweis der Schuld“ umkehren sollte, bzw darf.
          Man muss andere Möglichkeiten finden, Sexualstraftäter/innen zu verurteilen.

          Und doch, ich nehme Männer als Opfer wahr und ernst, und es wird viel zu wenig darüber geredet. Ich schätze die Dunkelziffer bei Sexuellen Übergriffen gegen Männer als sehr hoch ein, nichtsdestotrotz vermute ich, dass Frauen häufiger Opfer sind, sei es wegen unserer Gesellschaft oder vielleicht doch schlicht körperlicher Unterlegenheit.

      3. @ Sternchen:
        „natürlich ist es ein Problem, dass 80% der Beschuldigten ohne Strafe davonkommen,“
        Und im nächsten Kommentar sagst Du, daß Du gegen die ( dann auch offizielle ) Abschaffung der Unschuldsvermutung wärest.
        Ja was denn nun? Schuldig wegen Beschuldigung, oder ein faires Verfahren?
        Da solltet Du Dich mal entscheiden.

        Nur um Dir den Grundsatz, den es mal dazu gab ( damals, im letzten Jahrtausend ), en Detail vor Augen zu führen:
        Eine einer Straftat verdächtigte/beschuldigte Person hat so lange als unschuldig zu gelten, bis ihre Schuld zweifelsfrei nachgewiesen ist.
        Da ist nix mit „listen&believe“!
        Und wenn nun 80% Beschuldigte frei ausgehen, dann ist das u.U. sehr vernünftig.
        Z.B. im Familienrecht geht man davon aus, daß rund 70 ( manche Schätzungen sagen auch 80 )% aller Beschuldigungen von Sexualdelikten aus verfahrenstaktischen Gründen falsch erhoben werden.
        Da sind also bis zu rund 80% aller Beschuldigten frei zu sprechen ( sofern es überhaupt zu einem Strafverfahren kommt, was z.T. von den Fam-Richtern selbst boykottiert wird, m.E. ein Unding, da so Offizialdelikte gezielt unter den Tisch gekehrt werden ).

        Das Problem ist da also die Beschuldigung, welche Eltern ( meist Väter ) von ihren Kindern trennt, welche dann dem Beschuldigenden überlassen werden, der schon durch die Falschbeschuldigung bewiesen hat, daß er bestenfalls über gestörte Erziehungskompetenzen verfügt!

        Nebenbei entstehen dadurch auch ganz üble Probleme für echte Vergewaltigungsopfer, denen man nicht glaubt, aufgrund der vielen boshaften Spinner in dem Bereich, wodurch U.u. Ermittlungen nicht, o. nicht ausreichend intensiv durchgeführt werden.

  11. Ich finde deinen Ansatz eigentlich sehr löblich.
    Gleichberechtigung sollte bedeuten das beide Geschlechter (oder eben alle geschlechter ) vor dem Gesetz gleich sind.
    Sobald wir das erreicht haben, können wir gerne darüber diskutieren, ob wir ein geschlecht in einem bestimmten Bereich stärker fördern als das andere.

    Dieser Punkt ist aber schlicht nicht erreicht.
    Es gibt zwar kein einziges Gesetz mehr, das Frauen in irgendeinem Bereich schlechter stellt als Männer.
    Aber es gibt noch eine ganze Reihe Gesetze die Männer schlechter stellen als Frauen.

    Aber ich bin auf einer anderen Ebene ganz bei dir.
    Sowohl Männer als auch Frauen haben ganz unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Die sehr schwierig gegeneinander auf zu rechnen sind.
    Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich hier jedoch sehr.

    1. Damit hast du Recht, vor allem in Sachen Sorgerecht gibt es noch sehr viel Nachbesserungsbedarf um Männer zu unterstützen.
      Allerdings muss man auch Frauen (sowie Männer, wenn sie davon betroffen sind) nach einer langen Teilzeitarbeit (wie sie manche nach der Geburt ihres Kindes wählen) dabei unterstützen, in die Vollzeitarbeit zurückzukehren, um Altersarmut vorzubeugen und sie nicht vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ zu stellen.
      Es gibt viele Dinge, gesellschaftliche Meinungen und Normen, an denen sich etwas ändern muss, sowohl für Männer, als auch für Frauen.
      Was die LGBTQ Community angeht noch viel mehr, denn auch für diese setze ich mich als Feministin ein.

      1. Ja. Es gibt unzählige Punkte über die man diskutieren kann und auch sollte.

        Diese sehe ich jedoch als Nebenkriegsschauplätze an.

        Geben wir Männern ersteinmal die gleichen Rechte die frauen schon haben.

        Dann können wir darüber reden, das Individuen in unterschiedlichen Bereichen strukturell oder Gesellschaftlich benachteiligt werden.

        Ich stelle dir einfach mal eine simple Aufgabe.
        Denn deiner Meinung nach sind Frauen in unserem Land ja diskriminiert.

        Zeig mir auch nur einen einzigen Paragraphen aus dem deutschen Gesetzbuch (egal welcher Bereich. )
        In dem Frauen gegenüber Männern schlechter gestellt sind.

        Für jeden den du findest, verspreche ich dir drei zu zeigen wo es andersherum ist.
        Und Männer entweder weniger rechte haben, oder mehr Pflichten als Frauen.

      2. „Allerdings muss man auch Frauen (sowie Männer, wenn sie davon betroffen sind) nach einer langen Teilzeitarbeit (wie sie manche nach der Geburt ihres Kindes wählen) dabei unterstützen, in die Vollzeitarbeit zurückzukehren, um Altersarmut vorzubeugen und sie nicht vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ zu stellen.“

        Warum musste man das. Das ist doch deren Leben und deren Entscheidung, oder nicht?

        „Was die LGBTQ Community angeht noch viel mehr, denn auch für diese setze ich mich als Feministin ein.“

        Ich bin ein Angehöriger der LGBTQ Community. Inwiefern setzt Du Dich für mich ein?

        1. Natürlich ist das ihre eigene Entscheidung, aber es ist schwierig, von langer Teilzeit wieder in Vollzeit zurückzukehren. Vor allem Akademikerinnen bekommen weniger Kinder, weil sie das Gefühl haben, vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ gestellt zu sein. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss geschaffen werden.
          Ich bin selbst bisexuell, ich habe mich (bevor es legal war) für die Ehe für alle eingesetzt und tue es immer noch gegen Vorurteile und Homophobie, etwas das mir in meinem täglichen Leben begegnet. Ich bin nicht nur Aktivistin im Internet, ich versuche etwas in meinem Umfeld zu bewirken.

          1. „Natürlich ist das ihre eigene Entscheidung, aber es ist schwierig, von langer Teilzeit wieder in Vollzeit zurückzukehren“

            Aber das ist zunächst einmal das Problem von denjenigen, die in Teilzeit gehen.

            „Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss geschaffen werden.“

            Kann man so sehen. Muss man aber nicht.

            „Ich bin selbst bisexuell, ich habe mich (bevor es legal war) für die Ehe für alle eingesetzt und tue es immer noch gegen Vorurteile und Homophobie, etwas das mir in meinem täglichen Leben begegnet. Ich bin nicht nur Aktivistin im Internet, ich versuche etwas in meinem Umfeld zu bewirken.“

            Aha. Geht’s auch konkreter?

          2. „Aber das ist zunächst einmal…“
            Beschissenes Argument, ist dir bewusst, oder?

            „Aha. Geht’s auch konkreter?“ – lies meinen Blog, ich werde dir jetzt nicht einzeln alles aufzählen, was ich je getan habe und jeden Tag tue nachdem ich nicht das Gefühl habe, dass du deine Meinung, die du jetzt schon in deinem Kopf von mir hast, ändern wirst. Interessiert mich auch nicht tbh, denk von mir was du willst.

          3. „Beschissenes Argument, ist dir bewusst, oder?“

            Eigentlich nicht. Es wird ja niemand gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten.

            „nachdem ich nicht das Gefühl habe, dass du deine Meinung, die du jetzt schon in deinem Kopf von mir hast, ändern wirst.“

            Ich halte Dich für einen naiven Gutmenschen, ohne viel Ahnung von der Welt – das ist aber normal wenn man erst 16 ist.

  12. Ich finde deinen Ansatz eigentlich sehr löblich.
    Gleichberechtigung sollte bedeuten das beide Geschlechter (oder eben alle geschlechter ) vor dem Gesetz gleich sind.
    Sobald wir das erreicht haben, können wir gerne darüber diskutieren, ob wir ein geschlecht in einem bestimmten Bereich stärker fördern als das andere.

    Dieser Punkt ist aber schlicht nicht erreicht.
    Es gibt zwar kein einziges Gesetz mehr, das Frauen in irgendeinem Bereich schlechter stellt als Männer.
    Aber es gibt noch eine ganze Reihe Gesetze die Männer schlechter stellen als Frauen.

    Aber ich bin auf einer anderen Ebene ganz bei dir.
    Sowohl Männer als auch Frauen haben ganz unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Die sehr schwierig gegeneinander auf zu rechnen sind.
    Ein Blick über den Tellerrand lohnt sich hier jedoch sehr.

    1. Damit hast du Recht, vor allem in Sachen Sorgerecht gibt es noch sehr viel Nachbesserungsbedarf um Männer zu unterstützen.
      Allerdings muss man auch Frauen (sowie Männer, wenn sie davon betroffen sind) nach einer langen Teilzeitarbeit (wie sie manche nach der Geburt ihres Kindes wählen) dabei unterstützen, in die Vollzeitarbeit zurückzukehren, um Altersarmut vorzubeugen und sie nicht vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ zu stellen.
      Es gibt viele Dinge, gesellschaftliche Meinungen und Normen, an denen sich etwas ändern muss, sowohl für Männer, als auch für Frauen.
      Was die LGBTQ Community angeht noch viel mehr, denn auch für diese setze ich mich als Feministin ein.

      1. Ja. Es gibt unzählige Punkte über die man diskutieren kann und auch sollte.

        Diese sehe ich jedoch als Nebenkriegsschauplätze an.

        Geben wir Männern ersteinmal die gleichen Rechte die frauen schon haben.

        Dann können wir darüber reden, das Individuen in unterschiedlichen Bereichen strukturell oder Gesellschaftlich benachteiligt werden.

        Ich stelle dir einfach mal eine simple Aufgabe.
        Denn deiner Meinung nach sind Frauen in unserem Land ja diskriminiert.

        Zeig mir auch nur einen einzigen Paragraphen aus dem deutschen Gesetzbuch (egal welcher Bereich. )
        In dem Frauen gegenüber Männern schlechter gestellt sind.

        Für jeden den du findest, verspreche ich dir drei zu zeigen wo es andersherum ist.
        Und Männer entweder weniger rechte haben, oder mehr Pflichten als Frauen.

      2. „Allerdings muss man auch Frauen (sowie Männer, wenn sie davon betroffen sind) nach einer langen Teilzeitarbeit (wie sie manche nach der Geburt ihres Kindes wählen) dabei unterstützen, in die Vollzeitarbeit zurückzukehren, um Altersarmut vorzubeugen und sie nicht vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ zu stellen.“

        Warum musste man das. Das ist doch deren Leben und deren Entscheidung, oder nicht?

        „Was die LGBTQ Community angeht noch viel mehr, denn auch für diese setze ich mich als Feministin ein.“

        Ich bin ein Angehöriger der LGBTQ Community. Inwiefern setzt Du Dich für mich ein?

        1. Natürlich ist das ihre eigene Entscheidung, aber es ist schwierig, von langer Teilzeit wieder in Vollzeit zurückzukehren. Vor allem Akademikerinnen bekommen weniger Kinder, weil sie das Gefühl haben, vor die Wahl „Kinder oder Karriere“ gestellt zu sein. Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss geschaffen werden.
          Ich bin selbst bisexuell, ich habe mich (bevor es legal war) für die Ehe für alle eingesetzt und tue es immer noch gegen Vorurteile und Homophobie, etwas das mir in meinem täglichen Leben begegnet. Ich bin nicht nur Aktivistin im Internet, ich versuche etwas in meinem Umfeld zu bewirken.

          1. „Natürlich ist das ihre eigene Entscheidung, aber es ist schwierig, von langer Teilzeit wieder in Vollzeit zurückzukehren“

            Aber das ist zunächst einmal das Problem von denjenigen, die in Teilzeit gehen.

            „Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss geschaffen werden.“

            Kann man so sehen. Muss man aber nicht.

            „Ich bin selbst bisexuell, ich habe mich (bevor es legal war) für die Ehe für alle eingesetzt und tue es immer noch gegen Vorurteile und Homophobie, etwas das mir in meinem täglichen Leben begegnet. Ich bin nicht nur Aktivistin im Internet, ich versuche etwas in meinem Umfeld zu bewirken.“

            Aha. Geht’s auch konkreter?

          2. „Aber das ist zunächst einmal…“
            Beschissenes Argument, ist dir bewusst, oder?

            „Aha. Geht’s auch konkreter?“ – lies meinen Blog, ich werde dir jetzt nicht einzeln alles aufzählen, was ich je getan habe und jeden Tag tue nachdem ich nicht das Gefühl habe, dass du deine Meinung, die du jetzt schon in deinem Kopf von mir hast, ändern wirst. Interessiert mich auch nicht tbh, denk von mir was du willst.

          3. „Beschissenes Argument, ist dir bewusst, oder?“

            Eigentlich nicht. Es wird ja niemand gezwungen, in Teilzeit zu arbeiten.

            „nachdem ich nicht das Gefühl habe, dass du deine Meinung, die du jetzt schon in deinem Kopf von mir hast, ändern wirst.“

            Ich halte Dich für einen naiven Gutmenschen, ohne viel Ahnung von der Welt – das ist aber normal wenn man erst 16 ist.

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