Laute Erinnerungen

Musik, laute Musik.

Mein Handy warnt mich “Bei längerem Hören auf dieser Lautstärke kann es zu einer Verschlechterung der Hörfähigkeit kommen.” und ich füge der Leiste noch zwei weitere weiße Quadrate hinzu.
Ich kann und will nicht mehr
hören.

Nicht von der Außenwelt, nicht von meinen eigenen Gedanken die ich in meinem Kopf nicht mehr kontrollieren kann.

Erinnerungen steigen auf, erst verschwommen, je schärfer ihre Konturen werden, desto tiefer schneiden sie in mein Herz. Was ich habe verblasst, während alles was ich nicht mehr habe an Deutlichkeit gewinnt.
Stimmengewirr, Streit, Gelächter. Schluchzen

Zuerst all das positive, gestohlene Momente des Glücks in einer Zeit voller Streit. Danach  Streit. Stille. Das Ende. Die Lücke danach.

Wenn ich einen “Mute”-Knopf für meine Gedanken hätte würde ich ihn ohne zu zögern drücken, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Es steigt ein Gedanke in mir auf, den ich schon lange nicht mehr hatte, den ich besiegt glaubte. Doch wie besiegt man sich selbst? Wie besiegt man das schwarze Monster dass an deiner Seele nagt, sobald du eine Sekunde nicht aufpasst?

6 Replies to “Laute Erinnerungen”

  1. Gute Frage!
    Ungefähr dazu habe ich Dir gerade ein paar Fragen gestellt, die Dir beim Herantasten möglw. nützlich sein könnten.
    Schau sie Dir mal genauer an.

      1. Nö, ich habe nur ein Ich.
        Aber danke für den Hinweis.
        Davon abgesehen war das der konstruktivste Beitrag, den ich bis jetzt von Dir gelesen habe.
        Aber als lediglich interessierter Laie werde ich mir nicht anmaßen ihn zu analysieren.
        Vielleicht solltest Du Dich im Netz auf solche Lyrik beschränken.

        Mach’s gut.

        1. Du bist auch kein Künstler.
          Du solltest dir als Laie auch nicht anmaßen, anderen psychische Krankheiten zu diagnostizieren.
          Genauso wenig, wie mir zu sagen, was ich tun sollte. Geh zu deinem eigenen Leben und deinen eigenen Problemen, anstatt dich in meines einzumischen.
          Du hast hier nichts zu sagen.

  2. “Du solltest dir als Laie auch nicht anmaßen, anderen psychische Krankheiten zu diagnostizieren.”
    Warum lügst Du Dir etwas vor?

    Ich habe kommentiert, nicht diagnostiziert. Aber Du bestätigst naheliegende Spekulationen, die als solche gekennzeichnet sind und präzisierst sie noch ( schau moch mal auf Auschfrei, resp. Breakpoint nach, vielleicht hast Du da manches übersehen.
    Dein ( induzierter? ) Hass, Dein Problem.
    Glück habe ich Dir schon gewünscht.
    Hier gibt es nichts mehr zu sagen, sämtliche Möglichkeiten wurden abgedeckt. So what?
    Okay, zugegeben, ein wenig leid tust Du mir trotzdem, aber damit kann ich locker leben, gibt schlimmeres.
    EOD

    1. Ich habe weder einen Hass, noch ein Problem. Auch lüge ich mir nichts vor, ich weigere mich nur, die jeder Grundlage entbehrenden Vorwürfe deinerseits anzuerkennen.
      Behalt dein Mitleid, brauche ich nicht.
      Und bitte, such dir ein Leben, anstatt Menschen im Internet zu nerven.

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