Selbstexperiment Tag 1

Selbstexperiment Tag 1

Jeden Tag um 5:30 Uhr aufstehen, egal wie spät man ins Bett ist – das klingt doch mal nach etwas, dass ich ausprobieren könnte.

Kann jeder von uns seinen Schlafrhythmus so einfach umstellen, und ist das Ganze überhaupt sinnvoll oder nur sinnlose Selbsttortur? Verschiedene „Lifestyle“ Magazine bieten das Ganze als Lösung für mehr Produktivität und Erfolg and und referieren dabei andere berühmte Persönlichkeiten wie Steve Jobs, der anscheinend durch diese Methode erst so richtig erfolgreich geworden ist. – Mir stellt sich nur die Frage, ob die Verfasser/innen diverser Artikel das Ganze überhaupt selbst ausprobiert haben, oder ob sie das Ganze einfach nur über den grünen Klee lobten, ohne eine Ahnung davon zu haben.

Wir befinden uns bei Tag 1 meines Selbstexperimentes, das die nächsten 6

IMG_3819
Ein authentisches „#wokeuplikethis“ – Bild weil es auch ehrliche Menschen im Internet gibt

Wochen dauern soll und bis jetzt finde ich meinen Morgen sehr entspannt. Ich hatte genügend Zeit um zu Frühstücken, mir Gedanken über den kommenden Tag zu machen und mich darauf vorzubereiten. Noch fühle ich mich auch nicht sonderlich müde, auch wenn ich erst um 01:15 Uhr irgendwann einschlafen konnte und es viel mir sogar leichter, jetzt aufzustehen als um 6:00 oder 6:30 Uhr, wie ich es normalerweise tue.

Die verbliebene Zeit werde ich jetzt noch dazu nutzen, mich entspannt umzuziehen und vielleicht noch ein kleines Workout zu machen.

Bis jetzt fühle ich mich wach und (mehr oder weniger) ausgeschlafen. Mal sehen, ob das durch den Tag jetzt auch so bleibt.

17 Gedanken zu „Selbstexperiment Tag 1

  1. „Selbstexperiment“, nenne ich Alltag. Ich stehe, seit ich in der Oberstufe bin, um die Uhrzeit auf, zwar nur 5 Tage die Woche, aber wirklich positiv finde ich wenig daran.

    Hier mal aus der Perspektive der das nicht Freiwillig macht:
    Pro:
    -> Früher Schlafen.
    Vielleicht etwas was für andere nicht so wichtig ist aber ich schlafe jetzt Länger, weil ich sowieso früher ins Bett gehen muss, geh ich halt auch direkt 2-3h Früher ins Bett. Ausgeschlafen in die Schule hat wirklich eine Menge positive Effekte auf den restlichen Tag.
    -> Ich versuche noch was anderes zu finden vielleicht kommt noch ein Nachtrag.

    Con:
    -> Wenn man nicht Früher schlafen geht ist man nach ein paar Wochen am Arsch.
    Ich habe eben so toll behauptet das ich jetzt 2-3h früher ins Bett gehe. Das das natürlich nicht immer klappt, ich denke das wird jedem klar sein.
    Gerade in Klausurphasen ist man oft noch bis Mitternacht dabei zu lernen, da ist nichts mit früher schlafen.
    Und dann ist man am nächsten Tag komplett am Arsch, weniger als 6h schlaf und du fängst an, im Bus, im Zug, in der Mittagspause oder im Philosophie Unterricht an zu schlafen.

    -> Keine Effekte.
    Bisher habe ich wenig von einem Anstieg meiner Produktivität oder irgendwas Ähnlichem gemerkt.

    Wobei man fairerweise sagen muss, so wie das bei dir Klang, du morgens dadurch anscheinend Zeit hast, ich kann nicht sagen das mir morgens 30 Minuten reichen, da wird sich schnell angezogen, Rucksack gepackt, Lernmaterial für den Bus ausgepackt und wenn man glück hat macht man sich schnell noch ein Brötchen.
    Bin ja mal gespannt wie das in 6 Wochen bei dir Aussieht.

    1. Mit den Cons die du beschreibst rechne ich schon halb, aber ich habe das während der Klausurenzeit auch schonmal gemacht und die Zeit morgens zum Lernen genutzt.
      Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich erst um 7:45 Uhr das Haus verlassen muss, da mein Schulweg glücklicherweise nicht allzu lang ist und ich so unfassbar viel Zeit habe wenn ich nicht erst um 7:10 Uhr aufstehe – wobei mir alles im Zeitraum von 6:00 bis 8:00 Uhr wahnsinnig schwerfällt aufzustehen.
      Aber ja, mal sehen was mein Körper in ein paar Tagen / Wochen dazu sagt 😀

  2. Ich stehe freiwillig immer um fünf Uhr auf.
    Wahrscheinlich für die meisten der absolute Horror, nunja ich war immer schon eine Frühaufsteherin.
    Für mich macht der Morgen einfach den Tag – und wenn ich diesen mit etwas YouTube, einem ausgedehnten Frühstück, einem kleinen Munter-mach-Workout und oder Meditation und lesen beginne kann – perfekt!
    Was ich allerdings sagen muss, da gebe ich Malte durchaus recht, unter der Klausuren-zeit, echt hart und auch nicht immer zu empfehlen.
    Wenn es Mal hart auf hart kommt und ich muss bis Mitternacht lernen, dann stelle ich mir zwar schon den Wecker, aber einen auf 6:00 Uhr (meine normale Aufstehzeit) zusätzlich, so kann ich abschätzen, wie viel Schlaf ich brauche, denn ein paar solcher Wochen und du bist fertig mit der Welt 🙂

    Dennoch genieße ich es sehr früh auf zu stehen. Es gibt mir das Gefühl besser und vorbereiteter in den Tag zu starten, mit meist einer sehr guten Laune – was nicht unbedingt meine Mitschüler freut, die echte Morgenmuffel sind ^^ – aber dennoch, empfehlenswert, aber in Maßen.
    Viel Glück dabei !

    1. Ja, die Klausurenzeit ist jetzt direkt die nächsten zwei Wochen, danach ist erstmal Ruhe aber dann kommt die Theaterwoche die nicht weniger stressig für mich wird und ich bin mal gespannt, wie das Ganze wird. Aber genau dafür ist es ja ein Experiment, um zu sehen ob das Ganze wirklich praktikabel ist oder vielleicht doch nicht so sinnvoll. 🙂

      Ich kenne übrigens das Gefühl des morgens Gut-Gelaunt seins auch nur vom früh aufstehen und den Tag mit Frühstück und Sport beginnen – wenn ich normal aufstehe und das nicht habe bin ich ein absoluter Morgenmuffel…

  3. Da bin ich ja mal gespannt ❤❤ Mein Tag beginnt täglich um 5 Uhr , hab aber zum Glück auch paar Tage unter der Woche die später beginnen

      1. Genieß diese zeit? ich habe mein abi vor 2 jahren gemacht und habe mich seitdem als unternehmerin selbstständig gemacht und kann meine zeit frei einteilen?? von daher bin ich schon dankbar dafür?

        1. Selbstständige Zeiteinteilung wäre schon was schönes… Aber ersteinmal mache ich mein Abi und dann kommt warscheinlich das Studium, da ist es zumindest ein bisschen freier.
          Ich versuche jetzt einfach das beste aus dieser Zeit zu machen, auch wenn ich momentan vielleicht nicht allzu viel Kontrolle darüber habe. 😀

  4. Das Selbstexperiment, mit dem ich gerade liebäugele, ist die Idee: bei Sonnenaufgang aufstehen…. das wäre heute so ca. um 8 Uhr, wobei meine aktuelle Routine um 9.00 beginnt, weil da mein Wecker klingelt und ich – weil ich das mal so beschlossen habe – ein täglches Medikament um diees UIhrzeit einnehme.

    Allen, denen es wichtig ist, sich in Sachen Aufstehen nicht fremdbestimmen zu lassen, kann ich sagen: JA, man kann sich das Leben so einrichten! Das bedeutet, finanzielle Selbständigkeit anzustreben und kein Angestellten-Dasein. Und auch: In der Selbständigkeit kein großes Rattenrennen zu veranstalten, also nicht zu meinen, man müsste damit Besserverdiener werden. – ganz im Gegenteil!

    So völlig frei in der Tagesgestaltung, wie ich nun schon seit den 90ern lebe, geht das bei mir so ab, dass ich phasenweise im Frührithmus lebe (morgens ab 6 aktiv, wenns noch dunkel ist) und phasenweise im Spätrythmus: so ab 9… Soll nicht gesund sein, sagt das Mainstream-Medizinwissen, aber bisher war mir das egal.

    1. Das mit dem Sonnenaufgang ist eine interessante Idee, das würde ich ja glatt ausprobieren, aber dafür beginnt die Schule ja leider zu früh…
      Es klingt auch echt toll, sich das alles selbst einteilen zu können, aber als Schüler ist man da leider noch nicht so frei, aber wer weiß, vielleicht kommt das ja später noch 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.