Feminismus ist für alle da

Es gibt auch Diskriminierung gegen Männer. Ist Feminismus deswegen unnötig? Nein.

Feminismus setzt sich für alle ein, für Frauen, für die LGBTQ-Community und für Männer. Wir setzen uns gegen Rollenklischees, gegen Victim-Blaming, Slutshaming und Vorurteile gegenüber beiden Geschlechtern ein.

Es gibt nicht DEN Feminismus, der natürlich die “Feminazis” ist, die Frauen über alles stellen wollen. Das ist kompletter Unsinn, die Idee hinter Feminismus ist Gleichberechtigung für ALLE und diese haltlosen und sinnlosen Unterstellungen bringen einfach überhaupt nichts. Feminismus als weltweite Bewegung hat natürlich verschiedene Strömungen und ein paar Idioten die das Ganze für ihre eigene Ideologie missbrauchen, aber man kann diese nicht stellvertretend für die gesamte Bewegung nehmen.

Ich als Feministin will, dass jeder den Job machen kann, den er/sie machen will, ohne schlechter bezahlt zu werden, oder mit Vorurteilen kämpfen zu müssen. Ich will, dass jeder Kinder aufziehen kann (auch allein), ohne dafür schräg angesehen zu werden. Ich will, dass Männer Kindergärtner sein können, ohne als pädophil abgestempelt zu werden. Ich will, dass Frauen technische Berufe machen können, ohne sich ständig die “Frauen in der Technik” Fragen und Kommentare anhören zu müssen.

Und nein, das ist nicht meine “persönliche Auslegung” des Feminismus und ich muss mich auch nicht mit der vermeintlichen “Realität” die Gegner des Feminismus geschaffen haben, auseinandersetzen.

Es geht nicht darum, wer mehr diskriminiert wird, es geht darum, alle Diskriminierung und Vorurteile abzubauen, Gesetze anzupassen und jeden Menschen gleich zu behandeln.

Die Argumente von Feminismusgegnern drehen sich immer im Kreis. “Männer werden diskriminiert.” – Ja, werden sie. (Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz in letzter Zeit wiederholen habe müssen) aber das ändert doch nichts daran, dass Frauen auch diskriminiert werden und der Feminismus sich für uns alle einsetzt.
Ein beliebter Vorwurf ist immer wieder, dass Feminismus den “Krieg der Geschlechter” befeuern würde, dass wir die Geschlechter spalten, anstatt sie zusammenzubringen. Aber ist nicht die eigentliche Argumentation, mit der das passiert das “Männer werden (auch) diskriminiert.” als Antwort auf “Frauen werden diskriminiert.” Denn allein schon diese Formulierung und Reaktion impliziert doch schon, dass es anscheinend nicht beides geben kann.

“Du siehst irgendwie tot aus” – Selbstexperiment Tag 2

“Du siehst irgendwie tot aus” – so wurde ich heute in der Schule begrüßt, und später dann mit “Du siehst gruselig aus… hast du zu wenig geschlafen?” angesprochen.

Eigentlich fühle ich mich gar nicht so müde, in der Schule war es total okay, heute Nachmittag kam dann ein kleiner Durchhänger aber ich habe tapfer durchgehalten und mittlerweile ist es fast 10 Uhr abends und Schlafen ist bis jetzt noch nicht geplant, da morgen eine Klausur auf dem Programm steht. (An dieser Stelle einen Gruß an alle, die mich vor der Klausurenphase gewarnt haben, ich weiß was ihr meint)
Als heute morgen überraschend meine ersten 2 Stunden ausgefallen sind habe ich allerdings festgestellt, dass es sehr schwierig ist, wach und vom warmen Bett fern zu bleiben, wenn man keine konkrete Beschäftigung hat.

Insgesamt habe ich heute wohl 5:30h geschlafen, das ist weniger als das Minimum von 6 Stunden, das ich angepeilt habe, um nicht völlig tot am nächsten Tag zu sein. Konzentrationsschwierigkeiten machen sich bis jetzt keine bemerkbar, trotzdem bin ich sehr unmotiviert, den Stoff für morgen zu lernen, was allerdings auch daran liegen könnte, dass ich Religion als Schulfach absolut unnötig finde.

Drückt mir die Daumen für morgen, nicht dass ich noch in der Klausur einschlafe!

Selbstexperiment Tag 1

Jeden Tag um 5:30 Uhr aufstehen, egal wie spät man ins Bett ist – das klingt doch mal nach etwas, dass ich ausprobieren könnte.

Kann jeder von uns seinen Schlafrhythmus so einfach umstellen, und ist das Ganze überhaupt sinnvoll oder nur sinnlose Selbsttortur? Verschiedene “Lifestyle” Magazine bieten das Ganze als Lösung für mehr Produktivität und Erfolg and und referieren dabei andere berühmte Persönlichkeiten wie Steve Jobs, der anscheinend durch diese Methode erst so richtig erfolgreich geworden ist. – Mir stellt sich nur die Frage, ob die Verfasser/innen diverser Artikel das Ganze überhaupt selbst ausprobiert haben, oder ob sie das Ganze einfach nur über den grünen Klee lobten, ohne eine Ahnung davon zu haben.

Wir befinden uns bei Tag 1 meines Selbstexperimentes, das die nächsten 6

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Ein authentisches “#wokeuplikethis” – Bild weil es auch ehrliche Menschen im Internet gibt

Wochen dauern soll und bis jetzt finde ich meinen Morgen sehr entspannt. Ich hatte genügend Zeit um zu Frühstücken, mir Gedanken über den kommenden Tag zu machen und mich darauf vorzubereiten. Noch fühle ich mich auch nicht sonderlich müde, auch wenn ich erst um 01:15 Uhr irgendwann einschlafen konnte und es viel mir sogar leichter, jetzt aufzustehen als um 6:00 oder 6:30 Uhr, wie ich es normalerweise tue.

Die verbliebene Zeit werde ich jetzt noch dazu nutzen, mich entspannt umzuziehen und vielleicht noch ein kleines Workout zu machen.

Bis jetzt fühle ich mich wach und (mehr oder weniger) ausgeschlafen. Mal sehen, ob das durch den Tag jetzt auch so bleibt.

Du

Du
brichst Herzen
 – mein Herz
flickst es
 – reißt es auf
erweckst Hoffnung
– erstickst sie wieder
verlässt mein Leben
 – schleichst dich wieder hinein
bist glücklich
 – lässt mich nicht glücklich sein
bist hier
– und gehst