Der letzte Tag | Selbstexperiment

Nach sechs langen Wochen ist es nun endlich so weit: Der letzte Tag meines Selbstexperiment ist gekommen und mittlerweile auch schon wieder vorbei. Rückblickend betrachtet kann ich sagen, dass es auf jeden Fall eine tolle Erfahrung war, es am Anfang schwierig ist aber man sich erstaunlich gut daran gewöhnt. Ich glaube auch, dass ich das Ganze nach den Ferien fortführen werde und habe mir jetzt auch für die nächste Woche das Ziel gesetzt, jeden Tag um 7:30 Uhr aufzustehen (also 2h später als zur Schulzeit) damit mein Körper sich nicht wieder aufs neue daran gewöhnen muss. Dabei habe ich ein paar für mich erstaunliche Dinge gelernt, wie zum Beispiel, dass ich an meiner Selbstdisziplin echt arbeiten sollte, dass die Tage sehr viel erträglicher sind, wenn ich morgens direkt ein Glas Wasser trinke und wenn ich nicht auf “Snooze” drücke.

Alles in allem bin ich in dieser Zeit sehr viel produktiver gewesen, als ich es davor war. Das hat relativ einfache Gründe: Früher habe ich meine Abende z.B mit Netflix verbracht und wenn man diese 1,5h plötzlich morgens und nicht abends hat, ist man erstaunlich unmotiviert, diese Zeit auf Netflix zu vergeuden. Man ist ja schließlich aufgestanden, und das muss es ja jetzt irgendwie wert gewesen sein.

Man braucht circa 3 Wochen um sich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen und man sollte auch an den Wochenenden nicht länger als bis 8:00 Uhr schlafen, wenn man sich nicht am Montag völlig erschlagen fühlen will. Außerdem ist es hilfreich, ein festes Morgenritual zu entwickeln, an das man sich hält und danach erst jeden Morgen individuell mit Aufgaben füllt. Für mich persönlich war das ganze Experiment eine sehr gute Erfahrung, aus der ich viele neue Dinge gelernt habe, die ich auch in Zukunft weiter anwenden werde.

Ich kann das Ganze eigentlich nur weiterempfehlen, aber nur wenn man gewillt ist, die ersten Wochen jeden Tag einen inneren Kampf mit sich selbst zu bestreiten und zu gewinnen.

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