Du

Als du mir
gegenüber
standest schlug mein Herz bis zum Halse während es
gleichzeitig in die Hose rutschte, mein Gesicht lief rot an, während
zeitgleich alles Blut daraus wich, meine Hände zitterten
während ich zur Statue erstarrte.

“Hi” sagst du, und mein Herz schlägt Purzelbäume, in meinem Bauch streiten Schmetterlinge, Amors Pfeil schlägt ein, katapultiert mich in den siebten Himmel, dort auf Wolke sieben, und inmitten von Watte-Wolkenbäuschchen und dem rosaroten Schleier der sich über die Welt herabsenkt realisiere ich plötzlich,
dass eine Antwort von mir erwartet wird.

Ich öffne den Mund, es kommt nichts heraus, Worte liegen mir auf der Zunge, klammern sich daran fest, wollen nicht heraus, fallen in meinem Kopf übereinander, machen keinen Sinn. Buchstaben, “h” “l” “a” und irgendwo ist noch ein “l” und noch ein “o”, aber auch das ist nichts richtig, alles nur Buchstaben und Wortsalat, dort drüben mein Name, da ein “bin” doch das “ich” ist auch nirgends zu sehen,
während ich mit offenem Mund vor dir stehe und
du mich wartend anblickst.

Ich will doch so viel sagen, doch nichts macht Sinn, alles klingt falsch, ist zu banal,
zu einfach gestrickt, was wollte ich dir überhaupt sagen,
ich weiß es nicht.

 


Ein kurzer Text mit Dingen, die ich mir einfach mal von der Seele schreiben wollte. Einer der wenigen nicht-negativen Texte, die ihr bei mir finden werdet.

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