Das nächste große Ziel

Das nächste große Ziel

Die Ausgangslage

Seit mehreren Jahren befinde ich mich in verschiedenen Phasen des Hochs und Tiefs, manchmal dauern diese einige Tage, manchmal Wochen, manchmal aber auch mehrere Monate. Ich habe oft keine Energie, irgendetwas zu tun und kämpfe verzweifelt damit, diese Fassade aufrecht zu erhalten, die ich über die Jahre aufgebaut habe. Vor meiner Familie, meinen Freunden und auch in der Schule versuche ich immer, mir nichts anmerken zu lassen, auch wenn ich vermutlich manchmal einfach mal Hilfe annehmen sollte. Aber ich habe gelernt damit umzugehen und mittlerweile ist es nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang. Natürlich sind schlechte Phasen immer noch (entschuldigt den Ausdruck) beschissen aber mittlerweile bin ich an dem Punkt angelangt, an dem ich mir selbst sagen kann, dass es wieder besser wird und dass ich auch diese schlechte Phase durchstehen werde.

Am schlimmsten ist eigentlich noch immer der Beginn jedes Tiefs, dieses Gefühl, wieder in dieses Loch zu rutschen, während ich es genau weiß aber nichts dagegen tun kann. Es gibt mittlerweile so viele Menschen, die einem das Bild vermitteln, dass es okay ist, manchmal nicht okay zu sein, aber es gibt niemanden der dir zeigt, wie du gleichzeitig noch immer dein Leben auf die Reihe bekommen kannst.

Was dabei geholfen hat:

Was mir in den letzten Jahren am meisten geholfen hat ist Sport. Klingt ziemlich banal, ist es auch, aber es hilft zumindest mir persönlich sehr.

Ich laufe nun schon seit drei Jahren, dieses Jahr auch erst seit einem Monat wieder so richtig (weil es meine Gesundheit davor nicht zugelassen hat) aber bis jetzt hat es mir immer geholfen die schlechten Phasen zu überstehen und die guten Phasen in die Länge zu ziehen. Ausdauerlauf hat für mich eine sehr meditative Wirkung, ist gleichzeitig sehr anstrengend, sorgt für Endorphinausschüttung im Gehirn und die einzigen Grenzen die du hast, sind die, die du dir selbst setzt.

Ds ist auch einer der Gründe, warum ich mich für einen Halbmarathon im Oktober angemeldet habe und beschlossen habe, euch hier auf meinem Blog durch die Trainingsphase mitzunehmen und von meinen Erfahrungen zu berichten. Keine Sorge, die normalen Posts werden trotzdem noch kommen, nur dieses Projekt eben auch.

Warum ein Halbmarathon?

Ein Halbmarathon ist zwar eine lange Distanz aber keine, die unmöglich zu schaffen ist. 21 Kilometer kann man bewältigen, wenn man sich ausreichend vorbereitet und beim Laufen kommt es nur zur Hälfte auf deine körperliche Verfassung an, die andere Hälfte beruht völlig darauf, wie sehr du es willst. Dieses Ziel zu erreichen hat für mich in den nächsten 6 Monaten höchste Priorität, denn ich will mir selbst beweisen, dass ich es schaffen kann, nicht weil ich muss, sondern weil ich will.

Was für Posts zu meiner Vorbereitung kommen werden

Keine Sorge, ich möchte euch nicht mit meinem Halbwissen und medizinischen Fakten zuspammen, es geht eigentlich mehr um meine persönlichen Erfahrungen, meine Motivation und meine Fortschritte. Ich hoffe, dass ich damit vielleicht den ein oder anderen auch dazu motivieren kann, mit dem Laufen zu beginnen, da es mir persönlich unfassbar viel geholfen hat.

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