Achtung, linksgrünversifft.

Wenn ich an Deutschland denke, dann fallen mir immer zuerst unsere Werte ein, Werte auf die ich stolz bin und die ich mittlerweile jeden Tag aufs Neue verteidigen muss. Offenheit, Toleranz, Akzeptanz und Menschlichkeit.

Dinge, die eigentlich einmal selbstverständlich waren, oder es zumindest einmal sein sollten. Und dann, dann lese ich mir die Artikel über Chemnitz durch, über den neuesten Aufmarsch der Nazis, der nun wirklich niemanden abgesehen von der sächsischen Polizei überrascht hat. Über einen wütenden Mob, der Menschen gejagt hat, die nicht ihrem Bild eines “Deutschen” entsprochen haben, über Medien, die die Ausschreitungen und Jagdszenen als “immigrationskritische Demonstrationen” bezeichnet haben und die ganze Situation als ein Gegenüberstehen von “extremen Lagern”.

Nein. Nein, es sind keine “extremen” Lager, es ist nicht extrem, gegen Ausländerhass, gegen Rassismus, gegen Nazis zu sein, es ist normal. Wer diese Demonstrationen als “linke und rechte” Aufmärsche verharmlost, der macht es normal, Dinge wie “Deutschland den Deutschen” zu skandieren und ganz offen den Hitlergruß zu zeigen, sowie Jagd auf “ausländisch Aussehende” zu machen.

Wenn Journalisten sich aus Angst vor den rechten Demonstranten nicht mehr trauen, ihre Arbeit zu machen, der gleiche Sender dann aber nur von “rechten und linken Demonstrationen” berichtet, dann ist auch dort etwas schief gelaufen. Ich komme nicht um das Gefühl herum, dass nicht nur unsere Politik, sondern auch unsere Polizei und Presse auf dem rechten Auge blind ist.

Chemnitz, diese Ausschreitungen, diese Hetzjagd ist ein direktes Resultat aus dem ewigen “Das wird man ja wohl nochmal sagen dürfen” und den immer weiter rechtsaußen positionierten Politikern, die in Talkshows eingeladen werden und ganz ungestraft ihre Theorien von “alimentierten Messerstechern” – so wie Alice Weidel im Bundestag – verbreiten dürfen.

Dinge, die sich gut anfühlen.

Wisst ihr, was sich gut anfühlt?
Wenn man nicht nur für sich selbst einen gesunden Lebensstil lebt, Sport macht, gesund isst etc, sondern auch, wenn man das mit anderen teilt und andere Menschen dazu inspiriert, Dinge in ihrem Leben zu ändern.

Mittlerweile vergeht fast keine Woche, in der ich nicht auf meinem Instagram einen lieben Kommentar bekomme, in der mir eine Person sagt, dass ich sie motiviert habe, ich bekomme etliche DMs mit der bitte nach Rezepten und Tipps für ihren ersten Lauf, mit der Frage, wie man sich motiviert, so früh aufzustehen.

Ich weiß nicht, wie oft ich seltsam dafür angeschaut werde oder jemand verständnislos nachfragt, warum ich das alles im Internet teile, warum ich mir die Mühe mache und mich so präsentiere. Vielleicht nerve ich einige Menschen sogar damit, jemand hat mir mal gesagt, er könne jetzt gar nicht mehr ohne schlechtes Gewissen auf der Couch rumliegen, wenn er meine Instastories sieht und bemerkt, wie viel Sport ich schon wieder mache.

Für mich sind all diese Reaktionen, all dieses Feedback so etwas tolles und es zeigt mir dass es sich lohnt, Dinge zu teilen, von denen man begeistert ist. Es lohnt sich Leute, also fangt damit an.

Wenn ihr nur eine einzige Person davon überzeugen könnt, etwas neues auszuprobieren, dann hat es sich schon gelohnt.

Dieses Mal aber wirklich

Sommerferien – Ein Neuanfang, wie immer

Jedes Jahr aufs Neue wenn die Sommerferien beginnen, nehme ich mir 1000 Dinge vor, die auf jeden Fall in diesem Sommer gemacht werden müssen, auch wenn ich am Ende meistens nicht einmal die Hälfte davon tatsächlich mache.

Gut, diese Ferien haben eher schlecht begonnen, gleich nachdem ich meine obligatorische Liste geschrieben habe, lag ich einen ganzen Tag krank im Bett, aber jetzt, endlich gesund,  bin ich wieder topmotiviert, die Dinge endlich anzupacken. Immerhin, es sind die letzten Sommerferien meines Lebens, danach kommt schon das Abitur und dann gibt es auch nur noch Semesterferien.

Letzte Gelegenheiten sind die besten Möglichkeiten, Dinge endlich einmal wirklich durchzuziehen – schließlich ist es tatsächlich die letzte Chance, es endlich einmal zu schaffen.

Ein paar Dinge, die ich euch mitgeben will, die mir diesen Sommer helfen, all das zu tun, was ich mir vorgenommen habe:

  1. Listen schreiben
    Es ist so viel einfacher, Ziele zu erfüllen, wenn man sie schwarz auf weiß vor sich sieht und man muss sich schon einmal damit befassen, was man überhaupt mit seiner Zeit anfangen will. 
  2. Verfolge täglich deine Ziele
    Wie du das machst ist eigentlich egal, ich mache es immer in Form eines Trackers, in dem ich jeden Tag anstreiche, welche meiner vorgenommenen Tätigkeiten ich erledigt habe
  3. Früh aufstehen
    Stell dir deinen Wecker so weit entfernt vom Bett wie nur möglich – und wehe du legst dich wieder hin, sobald du einmal wach bist!
  4. Erinnere dich daran, warum du eine Sache tun möchtest
    Ist es, weil du endlich wieder gesünder leben möchtest? Weil du nächsten Sommer nach Frankreich fahren willst und bis dahin endlich die Sprache beherrschen möchtest? Vollkommen egal, wie doof der Grund klingt, hauptsache er motiviert dich.
  5. Glaub an dich
    Wenn du nicht an deinen Erfolg glaubst, wer dann?

Genug mit dem motivierenden Gerede, ich habe heute noch ein paar Dinge zu tun, schließlich habe ich nur noch diese Sommerferien Zeit, Swift zu lernen, für den Halbmarathon zu trainieren, zu zeichnen und auf Berge zu klettern.