Du bist einfach weg.

Du bist einfach weg.

Du bist einfach weg.
Weg, als hätt‘s dich nie gegeben,
statt dir ist da dieses Loch und die Welt,
die dreht sich einfach so immer weiter, 
auch wenn doch alles stehen blieb.

Ich weiß nicht wo du bist und ob du überhaupt noch irgendwo, irgendwie bist, aber ich will es glauben, muss es glauben.

Und mein Handy warnt mich „Bei längerem Hören auf dieser Lautstärke kann es zu einer Verschlechterung der Hörqualität kommen.“
Aber es ist nicht laut genug,
ich will, dass die Musik alles durchdringt, ich alles vergesse, alles verschwindet,
dass der Takt, der Bass, die Melodie, dass das alles ist was bleibt, weil alles andere zu viel wäre.

Du warst ein Wortakrobat, ein Künstler, ein Maler, du hauchtest Dingen Leben ein und nun nicht mehr.

Ich hab dich gekannt und irgendwie auch nicht, nur die letzten 18 Jahre deines, die doch alle 18 Jahre meines Lebens waren.

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