Du.

Du
brichst Herzen,
verletzt Gefühle,
enttäuschst Erwartungen.
Dir ist
das alles
gar nicht
bewusst.
Du.

Feel the struggle

Ich kann mich nicht entscheiden, was ich mit meinen Ferien tun möchte.

Entweder ich lese und baue damit meinen SUB ab, der heute dank meinen Freunden wieder um 5 Bücher gewachsen ist, oder ich lerne endlich JavaScript so wie ich es mir vorgenommen habe, weil ich das vor Oktober eigentlich unbedingt lernen wollte, oder ich zeichne endlich, weil ich zigtausend kreative Ideen habe…

Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Aber ich habe eine Liste, was ich diesen Sommer alles tun möchte:

  • Mein Zimmer gründlichst aufräumen
  • Harry Potter auf Spanisch lesen
  • HTML & css weiterlernen
  • JavaScript lernen
  • Jeden 2ten Tag laufen gehen
  • Entwürfe zu einem Stadtverschönerungsprojekt fertigstellen
  • Meinen SUB abbauen

Mal sehen ob ich das hinbekomme… Bin ich eigentlich die einzige, die sich solche Vorsätze macht? Oder was habt ihr diesen Sommer so geplant?

Einen wundertollen Tag noch 🙂

Über die Kunst, zu trauern.

Wie man trauert.

Man weint.
Man tobt.
Man heult.
Man zweifelt.
Man stellt sich Fragen.
Warum?
Was wäre wenn?
Man lenkt sich ab.
Man denkt nicht mehr daran.
Man erinnert sich und fühlt sich schlecht
so lange
nicht
getrauert
zu haben.

Du wirst es niemals verstehen…

Du wirst niemals verstehen, wie sehr ich dich liebe.
Niemals wissen, wie viele Tränen ich wegen dir vergossen habe.
Niemals verstehen, in was du mein Herz verwandelt hast.
In einen Scherbenhaufen.
Niemals wissen, was ich für dich empfunden habe.
Du wirst es niemals wissen.
Niemals mit mir zusammensein, mein Gesicht in deine Hände nehmen und mir zuflüstern, dass du mich liebst.
Niemals mit mir zusammen essen gehen und dich mit mir über tausend Kleinigkeiten streiten.
Niemals.

 

Auszug aus einem Buch dass ich niemals schreiben werde.

Cause I’m only a crack in this castle of glass

Sprachlos. Überwältigt. Überfordert. Schreiend. Taub. So sitze ich nun in meinem Zimmer, einen Tag nachdem Chester Bennington gestorben ist und kann es immer noch nicht fassen. Linkin Park war für mich nicht nur eine Band, die gute Musik macht, sondern so viel mehr. Mein damaliger bester Freund hat mich vor einigen Jahren damit angesteckt und seitdem waren sie meine Musik für schlechte Zeiten.

Sie waren die Musik, die ich gehört habe um die Welt zum Schweigen zu bringen.

Ich wollte, dass die Welt schwieg, wenn ich wieder in eine meiner eher depressiven Phasen versunken war, die Phasen in denen ich mich taub fühlte und dennoch so viel gleichzeitig auf mich einprasselte dass ich nicht mehr wusste, wie ich damit umgehen sollte. Linkin Park hat mir geholfen, diese Phasen zu überstehen wenn ich zusammengekauert in meinem Bett lag und darauf gewartet habe, dass der Tag endete. Sie haben mir Gefühl zurückgegeben und waren der Ausgang aus dieser Taubheit die früher meine Tage beherrschte.

Umso schlimmer ist es für mich, zu wissen dass Chester Bennington die Krankheit, bei der er mir damals so sehr helfen konnte, ihn so sehr zerstört hat, ihm seine letzte Kraft geraubt hat, sodass er keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat.

Ich hoffe du bist jetzt glücklicher, egal wo du bist.

Rest in Peace Chester Bennington

Eine tickende Zeitbombe, Provokation oder doch ein normaler Mensch?

Hi.

Ich weiß nicht, wie ihr diesen Beitrag aufnehmen werden. Vielleicht seht ihr ihn, so wie dieser Twittermensch als eine Provokation.

Ich bin ich. Ich bin 16. Ich bin ein Mädchen. Ich bin bisexuell.

Und wisst ihr, womit ich meine Tage verbringe? Damit, meinen Klassenkameraden zu erklären, dass ich es scheiße finde, wenn sie “schwul” als Beleidigung verwenden. Damit, Leuten zu erklären dass ich nicht lesbisch bin, bloß weil ich in letzter Zeit mehr Mädchen geküsst habe als Jungs, dass ich trotzdem bisexuell bin. Dass ich nicht lesbisch bin, auch wenn ich mich “so verhalte”. Himmel, ich weiß noch nicht einmal genau, was das heißen soll. Ich weiß nicht, was es heißen soll, wenn Menschen mir sagen, ich verhalte mich “lesbisch”. Was zur Hölle ist das?

Ist mein Verhalten lesbisch, weil ich kurze Haare habe? Ist mein Verhalten manchmal “lesbischer” als sonst, weil ich manchmal weniger femininere Klamotten anziehe? Ist mein Verhalten “lesbisch” weil ich meinem Geografielehrer wiederspreche, wenn er sagt: “But let’s be honest, the only people who want to talk about homosexuality with minors are the ones who are attracted to them.” (Geografieunterricht auf Englisch) Wir haben über die Gesetzeslage in Russland gesprochen und sein weiterer Kommentar war, dass es auch Länder gibt, in denen man dafür hingerichtet werden kann, insofern sollten sie froh sein, wenn man nur dafür eingesperrt wird oder eine Geldstrafe bezahlen muss. Nur.

Jetzt, fast einen Monat, nachdem ich diesen Beitrag begonnen habe ist die Ehefüralle endlich Realität geworden aber im Denken der Menschen hat sich trotzdem nicht wirklich etwas verändert.

“Pass aber auf, dass du dich nicht in mich verliebst” oder andere, ähnliche Sprüche bekomme ich oft zu hören, wenn ich Zeit mit anderen Mädchen verbringe oder wenn sie sich mit mir umziehen müssen.
Als ob allein die Tatsache, dass ich auch auf Mädchen stehe gleich bedeutet, dass ich mich in jede Person verliebe, die ich halbwegs attraktiv finde. Das ist nicht der Fall.
Und nein, ich bin nicht nur bi, weil ich “Aufmerksamkeit möchte”
Ich habe mir das nicht ausgesucht und ich bin nunmal wer ich bin.
Das kann ich nicht ändern.
Will ich auch nicht.

Was ich will ist, dass ich endlich wie ein normaler Mensch behandelt werde und nicht wie irgendeine seltsame Attraktion oder eine tickende Zeitbombe.

Brennende Autos und verbrannte Chancen

Anmerkung: Das hier ist ein Kommentar.


Das erste was einem einfällt, wenn man an  G20 zurückdenkt sind die allgegenwärtigen Eskalationen im Schanzenviertel und Straßenschlachten zwischen Polizisten und Linksextremen Demonstranten.

Aus ganz Europa sind Menschen angereist um in Hamburg zu demonstrieren, aber längst nicht alle davon sind gewalttätig. Abgesehen von all den Ausschreitungen gab es auch viele friedliche, kreative und medienwirksame Demonstrationen mit Botschaften an die Oberhäupter der 20 Staaten. Botschaften, Vorstellungen, Ideen, Ideale, Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft der G20. Menschen sind angereist, um ihre Ideen zu verbreiten, um Einfluss auf die Politik zu nehmen, und Aufmerksamkeit auf wichtige Themen wie den Klimawandel zu lenken. All das hätte etwas bewirken können, wären sie nicht von den Krawallen, Ausschreitungen und Straßenschlachten überschattet worden. Was die brutalen Krawallmacher nicht begreifen, ist dass sie zusammen mit Autos und Geschäften auch ihre Chancen, etwas zu verändern, verbrennen.
Denn niemand nimmt gewalttätige Demonstranten ernst, die Eigentum Unbeteiligter zerstören und Polizisten angreifen.

Der Kampf gegen den Kapitalismus & die Konsumgesellschaft? Also bitte, was hat man denn davon, eine Familie, die auf das Auto für alltägliche Dinge angewiesen ist, beträchtlichen Sachschaden zuzufügen und sie vor logistische Herausforderungen zu stellen? Welchem höheren Ziel dient das? Was hat die Allgemeinheit davon, wenn Asphalt erneuert werden muss, weil Autos darauf gebrannt haben und wenn Menschen sich nicht einmal mehr trauen, einkaufen zu gehen?

Die Bilder die man aus diesen Tagen & Nächten sieht erinnern nicht an Hamburg sondern schon fast an Bürgerkriegsszenarien.

Neben all den Autos, Brandsätzen und Mülltonnen haben die radikalen Demonstranten auch jegliche Chancen, gehört zu werden, verbrannt.

Well done.

Homosexualität in Russland

Was passiert, wenn man als schwules Pärchen händchenhaltend durch St. Petersburg läuft?

Man wird angerempelt, beschimpft und vielleicht sogar zusammengeschlagen. Das ist Realität in Russland, und ich habe das Gefühl, dass es niemanden interessiert und dass sich niemand dafür einsetzt, dass sich etwas ändert. Vor allem nicht in Russland, seitdem im Januar 2013 das Gesetz “gegen Schwule Propaganda” erlassen wurde. Das ist im Grunde genommen ein Gesetz, das Homosexuelle Handlungen vor Minderjährigen unter Strafe stellt. Dazu gehört auch die Aufklärung über diese Form der Sexualität, sowie Informierung über Verhütung etc…

Eine traurige Realität, die mich ohne Worte zurücklässt.


[youtube https://www.youtube.com/watch?v=wgm3lb9JUU0?ecver=2]


Literatur zum Thema:
http://www.taz.de/!5378919/
http://www.zeit.de/2013/34/homophobie-russland

blind

“Sieh das positive.”

wenn du verstehen würdest
dass ich blind
bin.

jemand, der

augen, die zu viel gesehen haben.
ohren, die zu viel gehört haben.
hände, die zu viel gespürt haben.
füße, die zu viel gelaufen sind.
ein herz, das zu viel gefühlt hat.
ein geist, der zu viel erlebt hat.

jemand, der
zu viel
hat.